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	<title>Photoshop &#8211; elementalPRESS &amp; MEDIA</title>
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	<description>Pressphotography &#38; media consulting by L. Hagen</description>
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		<title>Kleine Veränderung &#8211; Große Wirkung</title>
		<link>https://www.elementalpress.com/en/blog/2009/06/kleine-veraenderung-grosse-wirkung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 12:27:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photoshop]]></category>
		<category><![CDATA[Session]]></category>
		<category><![CDATA[Cowboy]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtsetup]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtstimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Modell]]></category>
		<category><![CDATA[Retusche]]></category>
		<category><![CDATA[Ruben]]></category>
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					<description><![CDATA[Sorry, this entry is only available in German. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language. So, oder so ähnlich kann man sicher den heutigen Beitrag überschreiben. Es geht darum zu zeigen, dass sich mit wirklich kleinen Modifikationen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en">Sorry, this entry is only available in <a href="https://www.elementalpress.com/de/blog/category/anleitung/photoshop/" class="qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de" title="Deutsch">German</a>. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language.</p>
<p>So, oder so ähnlich kann man sicher den heutigen Beitrag überschreiben. Es geht darum zu zeigen, dass sich mit wirklich kleinen Modifikationen an einem Bild große Veränderungen in der Bildwirkung erzielen lassen.</p>
<p>Dazu habe ich mir einmal ein Bild von Ruben herausgesucht. Eigentlich standen er und seine Freundin an diesem Tag Modell für ein Babybauchschooting (hierzu kommt jetzt wirklich bald ein eigener Beitrag). Da es nun aber einmal so ist, dass hochschwangere Frauen öfter mal eine Pause brauchen, nutzten Ruben und ich die Gelegenheit um noch ein paar “Outdoors” zu schießen.</p>
<p><span id="more-448"></span></p>
<p>Ich wollte sowieso unbedingt mit ihm ein paar Bilder in diesem Look und vor allem mit <u>diesem</u> Hut machen. BTW: die Originalfarbe ist wirklich pink…</p>
<p>Auch wenn an diesem Tag die Sonne schien, wollte ich die Bilder zudem etwas dunkler haben und das Licht durch einen Blitz steuern. Dummerweise hatte ich meine Graufilter zu Hause gelassen (was man nicht im Kopf hat usw.), so dass mir nichts anderes übrig blieb als mit einer extremen Tiefenschärfe leben zu müssen und dann am Computer entsprechend nachzuarbeiten um eine künstliche Unschärfe in das Bild zu bekommen.</p>
 [<a href="https://www.elementalpress.com/en/blog/2009/06/kleine-veraenderung-grosse-wirkung/">See image gallery at www.elementalpress.com</a>] Hier jetzt einige wenige Versionen des gleichen Bildes von links nach rechts:</p>
<ol>
<li>Das Originalbild. Viel wurde hier eigentlich nicht gemacht. Lediglich die Schatten wurden etwas aufgehellt und der Kontrast ein wenig angehoben. Sonst ist es das Bild, wie es aus der Kamera kam.</li>
<li>Man hat automatisch ein Problem, wenn man in einer ohnehin schon hellen Umgebung fotografieren will, den Blitz zur Steuerung des Lichtes benutzt und dann auch noch den Hintergrund unscharf halten möchte. Dies ist im Normalfall einfach mal ein Ding der Unmöglichkeit.<br />
Einzige Lösung: einen bzw. mehrere Graufilter verwenden, wenn – ja wenn, man diese auch am betreffenden Tag in seiner Ausrüstung mitführt…<br />
Wenn nicht dann bleibt einem nichts übrig, als in Photoshop sein Motiv mit einer Maske freizustellen und den Hintergrund mit dem Gaußschen Weichzeichner, oder wie in diesem Fall mit dem Filter “Tiefenschärfe abmildern” zu bearbeiten. Außerdem wurden die Kontraste noch weiter angehoben und die Augen etwas “strahlender” gemacht.</li>
<li>Spielereien in Schwarz/Weiß – so könnte man wohl am Ehesten das dritte Bild bezeichnen. Fakt ist, dass sich die Gesamtwirkung radikal ändert.</li>
<li>Das Bild ganz oben: hier diente das Bild 2 (also das in der Mitte) als Vorlage, denn ich wollte doch auch mal sehen, wie der Hut in einer, sagen wir mal: straßentauglicheren Version aussieht</li>
</ol>
<p>Abschließend noch ein Wort zum Lichtaufbau. Gearbeitet wurde hier mit nur einem Blitz (Nikon SB-800), der bei voller Leistung betrieben wurde. Er stand ca. 1.5m seitlich vom Modell, so dass ein schöner aber auch harter Schatten erzeugt wurde.</p>
<p><a href="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/light-cowboy.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter wp-image-1746 size-post-content-l" src="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/light-cowboy-500x529.jpg" alt="" width="500" height="529" srcset="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/light-cowboy-500x529.jpg 500w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/light-cowboy-300x318.jpg 300w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/light-cowboy-400x423.jpg 400w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/light-cowboy.jpg 614w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hintergrund &#8220;ausbrennen&#8221; bzw. freistellen</title>
		<link>https://www.elementalpress.com/en/blog/2009/06/hintergrund-ausbrennen-bzw-freistellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 10:40:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photoshop]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Abwedeln]]></category>
		<category><![CDATA[Aufhellen]]></category>
		<category><![CDATA[Freistellen]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
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					<description><![CDATA[Sorry, this entry is only available in German. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language. Heute gibt es einmal wieder ein kleines Filmtutorial. Dabei geht es darum zu zeigen, wie man einen Hintergrund strahlend weiß bekommt um [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en">Sorry, this entry is only available in <a href="https://www.elementalpress.com/de/blog/category/anleitung/photoshop/" class="qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de" title="Deutsch">German</a>. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language.</p>
<p>Heute gibt es einmal wieder ein kleines Filmtutorial. Dabei geht es darum zu zeigen, wie man einen Hintergrund strahlend weiß bekommt um z.B. später das Modell einfach freistellen zu können.</p>
<p>Eigentlich sollte man den Hintergrund schon bei der Aufnahme richtig belichten. Ein guter Wert sind ca. 1 – 1 1/2 Blenden höher belichten als das eigentliche Motiv. So wird der Hintergrund von vorn herein gleich richtig weiß. Leider klappt das jedoch aber nicht immer (zu wenig Blitze, Fehler im Lichtaufbau, einfach vergessen, oder, oder, oder – die Gründe können da vielfältig sein).</p>
<p>In einem solchen Fall bleibt einem nichts weiter übrig als in der Nachbearbeitung am Computer den Hintergrund weiß werden zu lassen. Das das eigentlich ganz einfach ist, zeige ich in im heutigen Beitrag.</p>
<p><span id="more-1385"></span></p>
<p><iframe loading="lazy" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/5TS1pVYWwYE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Den vorher-nachher Vergleich gibt es natürlich auch noch mal:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/2009-04-04-1178_orig.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-1724" src="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/2009-04-04-1178_orig.jpg" alt="" width="170" height="300"></a><a href="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/2009-04-04-1178_dodge.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-1723" src="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/2009-04-04-1178_dodge.jpg" alt="" width="170" height="300"></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rauch &#038; Feuer: Farbe in den Rauch</title>
		<link>https://www.elementalpress.com/en/blog/2009/06/rauch-feuer-farbe-in-den-rauch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 10:32:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photoshop]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Farbe]]></category>
		<category><![CDATA[Rauch]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
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					<description><![CDATA[Sorry, this entry is only available in German. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language. Der heutige Beitrag ist die Fortsetzung von &#8220;Rauch &#38; Feuer: Die Anleitung zum Selbermachen&#8221;. Während ich im ersten Teil gezeigt habe, wie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en">Sorry, this entry is only available in <a href="https://www.elementalpress.com/de/blog/category/anleitung/photoshop/" class="qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de" title="Deutsch">German</a>. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language.</p>
<p>Der heutige Beitrag ist die Fortsetzung von &#8220;Rauch &amp; Feuer: Die Anleitung zum Selbermachen&#8221;. Während ich im ersten Teil gezeigt habe, wie man Rauch fotografieren kann, soll es heute darum gehen die entstandenen Bilder zu bearbeiten und mit &#8220;Farbe&#8221; ein wenig interessanter zu gestalten.</p>
<p>Um das ganze nachvollziehbarer zu machen habe ich ein kleines Videotutorial vorbereitet um die einzelnen Schritte der Bearbeitung zu demonstrieren.</p>
<p><span id="more-1382"></span></p>
<p><iframe loading="lazy" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/O6s1UFt5prg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Einige Ergebnisse der &#8220;Farbbehandlung&#8221; könnten dann so aussehen:</p>
 [<a href="https://www.elementalpress.com/en/blog/2009/06/rauch-feuer-farbe-in-den-rauch/">See image gallery at www.elementalpress.com</a>] 
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vom Foto zum Bild</title>
		<link>https://www.elementalpress.com/en/blog/2009/06/vom-foto-zum-bild/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 08:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photoshop]]></category>
		<category><![CDATA[Ausschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Belichtungskorrektur]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Crop]]></category>
		<category><![CDATA[Photomechanic]]></category>
		<category><![CDATA[RAW-Konverter]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[Unschärfen]]></category>
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					<description><![CDATA[Sorry, this entry is only available in German. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language. Hinweis: Das hier gezeigte kleine “Tutorial” wurde bereits im letzten Jahr auf DESGphoto veröffentlicht. Ich bringe es hier jedoch trotzdem noch einmal, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en">Sorry, this entry is only available in <a href="https://www.elementalpress.com/de/blog/category/anleitung/photoshop/" class="qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de" title="Deutsch">German</a>. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language.</p>
<p><em><strong>Hinweis</strong>: Das hier gezeigte kleine “Tutorial” wurde bereits im letzten Jahr auf DESGphoto veröffentlicht. Ich bringe es hier jedoch trotzdem noch einmal, da es thematisch hier ganz gut reinpasst. Außerdem muss ich ja besonders zu Beginn den Blog auch etwas füllen…</em></p>
<p>Egal wie gut man seine Kamera beherrscht – nur selten kommt es vor, dass man ein Bild “out-of-the-camera” verwenden kann. Dabei spielt es kaum eine Rolle, welche Ausrüstung man etwas besitzt oder wie groß die Erfahrung ist. Die meisten Bilder müssen einfach nach bearbeitet werden, um einen guten Eindruck beim Betrachter zu hinterlassen.</p>
<p>Sicherlich hat sich der eine oder andere Besucher dieser Seite in der Saison schon einmal gefragt, wieso das Erscheinen der Bilder nach einem Wettkampf manchmal so lange dauert. Aus diesem Grund will ich in diesem Artikel einmal versuchen die elementaren Schritte, so zu sagen “die Schritte vom Foto zum Bild”, zu skizzieren.</p>
<p>Bevor man mit den Aufnahmen, z.B. bei einem Wettkampf beginnt, justiert man in der Regel seine Kamera und passt sie somit an die vor Ort gegebenen Bedingungen an. Dies beinhaltet vor allem den Weisabgleich (Farbtemperatur), die Empfindlichkeit (ISO), aber auch elementare Dinge wie Blende und Belichtungszeit. Während der Weisabgleich und die ISO-Empfindlichkeit vor allem durch das vorherrschende Licht bestimmt wird, hängen die Blende und die Belichtungszeit davon ab, wie schnell sich das Objekt der Begierde bewegt und ob man gestochen&nbsp; scharfe oder bewegungsunscharfe Bilder (Wischer oder Features) erhalten möchte. Erschwerend kommt jetzt jedoch hinzu, dass sich die Lichtbedingungen in der Halle, aber vor allem im Freien, ziemlich schnell und oft ändern können, z.B. durch Wolken oder Gegenlicht. Dabei geschieht es dann schon einmal, dass man das Nachjustieren vergisst, oder wenn man gerade viel Stress hat, einfach einen Fehler macht. Die Folge sind dann Bilder, die alles andere als optimal ausschauen, und vor einer Veröffentlichung dringend nachgearbeitet werden müssen.</p>
<p><a href="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/photomechanic.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignright wp-image-1773 size-full" src="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/photomechanic.jpg" alt="" width="300" height="181"></a>Der erste Schritt der Nachbearbeitung eines Wettkampfs ist es, eine Auswahl von gelungenen Aufnahmen zu treffen. Bei mehreren hundert bis tausend Bildern kann dies eine langwierige Angelegenheit werden – zumal wenn man bereits jetzt versucht zu “ähnliche” Aufnahmen heraus zu filtern bzw. zu löschen. Um Zeit zu sparen, bin ich dazu übergegangen dies sehr pragmatisch anzugehen.</p>
<p>Deshalb lösche ich zunächst im ersten Schritt radikal alle unscharfen Bilder. Bei Sportveranstaltungen führt das meistens schon einmal zu einer starken Minimierung der zu begutachtenden Aufnahmen. Im nächsten Schritt wähle ich dann all jene Bilder, von denen ich denke, dass sie für die Seite oder Redaktionen interessant sein könnten. Diese Aufgaben kann man optimal mit Programmen wie die Farbe! Das Bild ist jedoch noch zu dunkel, da die Belichtungszeit viel zu kurz eingestellt war. Diese muss daher im nächsten Schritt per Software korrigiert werden. Hierbei zeigt sich jetzt der besondere Vorteil des RAW-Formates. Dieses ist eigentlich kein Bildformat im herkömmlichen Sinne, wie etwa JPEG oder GIF. Vielmehr ist das RAW-Format eine Ansammlung aller möglichen Daten die der Kamerasensor während der Aufnahme aufgezeichnet hat. Spezielle RAW-Konverter sind in der Lage diese Daten auszuwerten und ein Bild zu erstellen.</p>
<p>Zusätzlich können mit diesen Programmen Parameter, wie z.B. die Belichtungszeit oder die Farbtemperatur, nachträglich und vor allem verlustfrei korrigiert werden.</p>
<p>Nachdem das Bild um zwei Blendenstufen aufgehellt und korrigiert wurde, sieht es jetzt schon fast wie eine vernünftige Aufnahme aus.</p>
<p><a href="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/2008-02-24-1397_3.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-1718 alignleft" src="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/2008-02-24-1397_3.jpg" alt="" width="166" height="250"></a>Aber es ist noch nicht fertig! Das Wichtigste an einem Foto ist das eigentliche Motiv und die damit verbundene Aussage des Bildes. Bei dieser Aufnahme war der Sportler noch viel zu weit “entfernt”. Dies hat zur Folge, dass es viel zu viele Randbereiche des Bildes gibt, die stören und vom eigentlichen Motiv ablenken. Dieses kleine Problem behebt man am Einfachsten durch die Wahl eines geeigneten Bildausschnitts. Alle störenden, und vom Motiv ablenkenden Teile werden dazu einfach entfernt.</p>
<p>Jetzt lenken weder die Eisfläche vor dem Sportler, noch der andere Sportler im rechten oberen Bildteil mehr ab. Die eigentliche Arbeit ist jetzt beendet. Was jetzt noch fehlt ist der finale Feinschliff.</p>
<p>Je nachdem mit welcher Kamera und bei welchen Lichtbedingungen man die Aufnahmen macht, kommt es bei der Verwendung von hohen ISO-Werten zu einem Bildrauschen. Je nach Verwendungszweck eines Fotos ist dies extrem störend und zerstört u.U. eine vom Motiv her gelungene Aufnahme.</p>
<p><a href="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/2008-02-24-1397_4.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-1719 alignright" src="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/2008-02-24-1397_4.jpg" alt="" width="168" height="250"></a>Um dieses Rauschen zu minimieren (entfernen lässt es sich i.d.R. leider nicht 100%ig ohne massive Einbußen in der Schärfe hinnehmen zu müssen) sollte man die Aufnahme noch durch einen entsprechenden Filter schicken. Als wirklich gute Programme haben sich hier <a href="http://www.picturecode.com" target="_blank">Noise Ninja</a>, <a href="http://www.neatimage.com" target="_blank">Neatimage</a> oder <a href="http://www.imagenomic.com" target="_blank">Noiseware</a> bewährt. Da alle drei Programme ausgezeichnete Arbeit leisten, hängt die Auswahl nicht zu letzt vom persönlichen Geschmack ab.</p>
<p>Der letzte Schritt in der Bearbeitung ist das Anpassen der Bildgröße und das abschließende Schärfen. Die Größe eines Bildes sollte immer entsprechend des geplanten Verwendungszweckes, also z.B. Druck oder Webseite, angepasst werden. Dabei ist die maximale Größe nicht immer von Vorteil.</p>
<p>Durch das finale Schärfen werden abschließend noch feine Details hervorgehoben und das Bild erhält mehr Plastizität und Lebendigkeit. Zudem lassen sich “kleine Unschärfen” aus einem Bild entfernen. Idealerweise – weil am Besten anpassbar – verwendet man zum Nachschärfen die Funktion<em> “Unscharf maskieren”</em>, die von nahezu allen guten Grafikprogrammen angeboten wird. Doch Vorsicht – viel hilft nicht immer viel! Wird ein Bild zu stark geschärft, werden die Kanten zu stark betont und das Bild wirkt unnatürlich.</p>
<h3><span style="text-decoration: underline;">Zusammenfassung:</span></h3>
<p>Durch die finale Bearbeitung der Bilder wird eine gewünschter Bildeindruck unterstützt und selbst scheinbar vollkommen unbrauchbare Bilder können manchmal noch gerettet retten. Hier ist es schon manchmal erstaunlich was heutige Software noch aus den Bilder “herausholen” kann.</p>
<p>Dennoch sollte man jedoch stets bedenken, dass die Nachbearbeitung auch jede Menge Zeit kostet. Bei Amateurfotografen ist das i.d.R. sicherlich kein Problem. Will bzw. muss man jedoch Agenturen beliefern, kann und darf man sich solche Fehler nicht leisten, denn hier ist Geschwindigkeit der Lieferung gefragt.</p>
<p>Im Endeffekt bedeutet dies nur, dass man sich durch Kenntnisse in der Fotografie und das richtige Bedienen seiner Kamera, jede Menge Arbeit und Frust sparen kann.</p>
<p><em>P.S.: das hier verwendete Beispiel stammt aus einer Serie die ich während des Weltcupfinales im Februar 2008 in Heerenveen aufgenommen habe. Um alle Möglichkeiten optimal demonstrieren zu können, habe ich das Bild nachträglich und absichtlich für dieses “Tutorial” unterbelichtet und einen falschen Weisabgleich gewählt – so viele Fehler auf einmal passieren mir dann doch nicht unbedingt… zumindest nicht auf einer so wichtigen Veranstaltung wie dem Weltcup-Finale 😉</em></p>
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