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	<title>Protest &#8211; elementalPRESS &amp; MEDIA</title>
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	<description>Pressefotografie &#38; Medienberatung von L. Hagen</description>
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		<title>1. Mai in Berlin (Teil 3)</title>
		<link>https://www.elementalpress.com/de/blog/2010/05/1-mai-in-berlin-teil-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 May 2010 10:02:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[1. Mai]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
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		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem die “Vormittagsdemonstration” im Prenzlauer Berg ruhig geblieben war – ja sogar friedlich unterbunden werden konnte – sah es am Abend etwas anders aus. Treffpunkt war die sogenannte “revolutionäre 1. Mai Demonstration” am Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg. Hier war es in den vergangenen Jahren immer wieder zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Gemeinsam mit Kollegen (allein sollte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem die “Vormittagsdemonstration” im Prenzlauer Berg ruhig geblieben war – ja sogar friedlich unterbunden werden konnte – sah es am Abend etwas anders aus. Treffpunkt war die sogenannte “revolutionäre 1. Mai Demonstration” am Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg. Hier war es in den vergangenen Jahren immer wieder zu heftigen Ausschreitungen gekommen.</p>
<p>Gemeinsam mit Kollegen (allein sollte man als Journalist bei einer solchen Veranstaltung <u>nie</u> unterwegs sein) begleiteten wir den Zug bis zum Spreewaldplatz. Im Vergleich zum Vormittag war die Stimmung hier bereits viel angespannter und aggressiver. Dies mag aber auch daran gelegen haben, dass die Polizei kaum zu sehen war. Jedenfalls waren Pöbeleien und leichte Tätlichkeiten gegen Fotografen am Vormittag nicht vorgekommen. Alles in allem war das subjektive Sicherheitsempfinden alles andere als optimal. Umso besser war es immer ein paar Kollegen um sich und in der Nähe zu wissen. Kein Bild der Welt ist es wert hierfür seine Gesundheit zu gefährden.</p>
 [<a href="https://www.elementalpress.com/de/blog/2010/05/1-mai-in-berlin-teil-3/">See image gallery at www.elementalpress.com</a>] Schließlich kam es wie es kommen musste! Von jetzt auf gleich flogen die ersten Flaschen und Steine und alles kam irgendwie in Bewegung &#8211; aber bei weitem nicht so schlimm wie in den Jahren zuvor. Eigentlich möchte ich hier jetzt auch gar nicht soviel darüber schreiben, da ich froh bin das es vorbei ist. Nur soviel: in den Nachrichten war heute zu hören, dass die Polizeitaktik aufgegangen wäre und man mit dem Einsatz zufrieden ist.</p>
<p>Als jemand der es miterlebt hat möchte ich behaupten, dass die Polizei keine Taktik hatte! Anders ist es (jedenfalls für mich) nicht erklärlich, dass es großen Gruppen vom “schwarzen Block” gelang am Paul-Heise Ufer inmitten zugeparkter Straßen entlang zu laufen. Hier war von der Polizei gar nichts mehr zu sehen! Einige Anwohner dürften über ihre zerstörten Autoscheiben alles andere als erfreut gewesen sein. Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn hier Barrikaden errichtet worden wären. Mit Kontrolle oder Taktik hat das nichts zu tun!</p>
<p>Genauso erschreckend war die Tatsache, dass “klare Fronten” komplett fehlten. Am Morgen war das alles noch eindeutig und übersichtlich: hier die Polizei und dort die Demonstranten. Ab Abend war alles bunt gemischt und ständig in Bewegung. Gemeinsam mit einem Kollegen und Freund waren wir permanent damit beschäftigt aufzupassen weder in dem einen noch in dem anderen Block zu stehen &#8211; und zwischen drin auch immer wieder Touristen, Zuschauer, Gaffer und sogar Familien mit Kindern (von besagten Idioten – siehe vorheriger Text – ganz zu schweigen).</p>
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		<title>1. Mai in Berlin (Teil 2)</title>
		<link>https://www.elementalpress.com/de/blog/2010/05/1-mai-in-berlin-teil-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 May 2010 09:27:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[1. Mai]]></category>
		<category><![CDATA[Bornholmer Strasse]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Sitzblockade]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem der Vorabend zum ersten Mai im Mauerpark ruhig geblieben und entspannt war, lieÃ der eigentliche âFeiertagâ schlimmeres befÃ¼rchten. Auf dem Programm standen am morgen eine Demo der Rechten auf der Bornholmer StraÃe und am Abend das Kottbusser Tor â zentraler Punkt aller Ausschreitungen und Krawalle der letzten Jahre. Doch der Reihe nach. Demokratie und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der Vorabend zum ersten Mai im Mauerpark ruhig geblieben und entspannt war, lieÃ der eigentliche âFeiertagâ schlimmeres befÃ¼rchten. Auf dem Programm standen am morgen eine Demo der Rechten auf der Bornholmer StraÃe und am Abend das Kottbusser Tor â zentraler Punkt aller Ausschreitungen und Krawalle der letzten Jahre. Doch der Reihe nach.</p>
<p>Demokratie und Versammlungsfreiheit ist ein Grundrecht und an und fÃ¼r sich eine feine Sache. Sie stÃ¶Ãt aber an ihre Grenzen, wenn eine Demonstration der âRechtenâ durch den Prenzlauer Berg geleitet werden soll, da hier Proteste und Ausschreitungen vorprogrammiert sind. Dies ist meiner Meinung nach mehr als grenzwertig und vor allem auch vermeidbar. Bereits die Anfahrt und Parkplatzsuche gestaltete sich durch die weitrÃ¤umigen Absperrungen der Polizei etwas aufwendiger und auf der SchÃ¶nhauser Allee sammelten sich schon lange vor dem geplanten Demonstrationsstart die ersten Gegendemonstranten inkl. eines brennendem Autoreifens.</p>
<p>Leere StraÃen, unzÃ¤hlige Hundertschaften der Polizei die die SeitenstraÃen absperrten und viele Anti-Nazi Plakate an den HÃ¤userwÃ¤nden. So sieht man die Bornholmer StraÃe auch nicht alle Tage.</p>
<p>Bei der Ankunft an der Bornholmer BrÃ¼cke (Sammel- und Startpunkt fÃ¼r die geplante Demo) gab es kleinere Sitzblockaden von zumeist Jugendlichen die sich âfastâ widerstandslos von der Polizei wegtragen lieÃen. Insgesamt war die Stimmung aber relativ friedlich. Aber â und dieser Eindruck sollte sich am Abend sogar noch verstÃ¤rken â war es erschreckend mitzuerleben wie viele Voyeure und Gaffer unterwegs waren und scheinbar nur darauf warteten das âirgendetwas passiertâ.</p>
 [<a href="https://www.elementalpress.com/de/blog/2010/05/1-mai-in-berlin-teil-2/">See image gallery at www.elementalpress.com</a>] Entschuldigung fÃ¼r den Ausdruck â aber diese Idioten, die sich freiwillig und ohne Notwendigkeit mitten in eine potentielle GefÃ¤hrdungssituation hinein begeben sind eine Gefahr fÃ¼r sich selbst und andere. So ist und bleibt es auch zwei Tage danach fÃ¼r mich vÃ¶llig unbegreiflich, wie Privatpersonen auf die Idee kommen mitten in einer Sitzblockade, die gerade von der Polizei gerÃ¤umt wird, mit ihren Kompaktkameras von Aldi herumzuknipsen. Das man so etwas als Journalist fÃ¼r ein Bild macht ist zumindest schon fragwÃ¼rdig, gehÃ¶rt aber nun mal zum Job â aber diese Typen taten dies freiwillig. Sehr skurril und bedenklich!</p>
<p>Die Polizei hatte jedenfalls die Situation zu jeder Zeit im Griff und von den ursprÃ¼nglich angekÃ¼ndigten 3.000 Demonstranten waren am Ende vielleicht gerademal 600 anwesend. Vielleicht sollte ich jedoch dennoch einmal mit meinem Redakteur sprechen, denn wÃ¤hrend der Zug irgendwann mal loslaufen sollte, gab es tatsÃ¤chlich so etwas wie eine Kundgebung mit einigen Rednern. Durch die unmittelbare NÃ¤he kamen auch wir Journalisten in den âGenussâ des ZuhÃ¶rens. Das Ganze grenzte jedoch schon fast an KÃ¶rperverletzung! Aber wie eingangs schon erwÃ¤hnt: wir leben in einer Demokratie und jeder kann seine Meinung kundtun â dies muss Gott sei Dank aber nicht die Eigene sein!</p>
<p>Am Ende wurde die Demonstration nach wenigen 100 Metern zu Ende ohne dass ein einziger Stein flog oder jemand verletzt wurde. Offensichtlich linke Gegendemonstranten hatten sich auf den umliegenden DÃ¤chern postiert. Aus Angst das Steine herunter geworfen werden kÃ¶nnten, wurde der Zug immer wieder gestoppt bis die DÃ¤cher durch die Polizei gerÃ¤umt waren. Nun ist die Bornholmer StraÃe aber ziemlich lang und eng bebaut. Kaum war das eine Dach gerÃ¤umt, standen bereits wieder Demonstranten auf einem anderen und so weiter und do fort. Fazit: die Demo kam vollstÃ¤ndig zum Erliegen und musste abgebrochen werden.</p>
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