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	<title>Tutorial &#8211; elementalPRESS &amp; MEDIA</title>
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	<description>Pressefotografie &#38; Medienberatung von L. Hagen</description>
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		<title>Arbeiten mit PhotoMechanic (Update: 18. Mai)</title>
		<link>https://www.elementalpress.com/de/blog/2010/05/arbeiten-mit-photomechanic-update-18-mai/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 May 2010 12:19:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Guide]]></category>
		<category><![CDATA[Photomechanic]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[In meinem letzten Beitrag bin ich schon einmal kurz auf ein Programm namens PhotoMechanic eingegangen. Im heutigen Beitrag werde ich nun wie versprochen dieses Programm etwas detaillierter in seinen (und für meinem Workflow wichtigsten) Funktionen vorstellen. Dabei konzentriere ich mich auf meinen allgemeinen Arbeitsablauf und werde zeigen wie PhotoMechanic diesen Workflow unterstützt und beschleunigt. Da [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem letzten Beitrag bin ich schon einmal kurz auf ein Programm namens PhotoMechanic eingegangen. Im heutigen Beitrag werde ich nun wie versprochen dieses Programm etwas detaillierter in seinen (und für meinem Workflow wichtigsten) Funktionen vorstellen.</p>
<p>Dabei konzentriere ich mich auf meinen allgemeinen Arbeitsablauf und werde zeigen wie PhotoMechanic diesen Workflow unterstützt und beschleunigt. Da die Funktionen des Programms jedoch ziemlich umfangreich sind, habe ich mich dazu entschlossen das Ganze als Screencast zu gestalten. Das erspart eine Menge umständlicher Erklärungen die vielleicht auch noch zu Missverständnissen führen und Ihr als Leser könnt die einzelnen Schritte am Bildschirm einfach und unkompliziert mit verfolgen.</p>
<p>Um das Ganze noch einen Tick übersichtlicher zu gestalten ist das Tutorial in mehrere Teile zerlegt:</p>
<ol>
<li>Import (“Ingest”) von Bildern</li>
<li>Sichtung &amp; Selektion</li>
<li>Verschlagwortung &amp; “Code Completion”</li>
<li>Bearbeitung &amp; Abspeichern <em>(coming soon)</em></li>
<li>Übertragung <em>(coming soon)</em></li>
<li>Dies &amp; Das <em>(coming soon)</em></li>
</ol>
<p>Den Anfang mach jetzt – welch Überraschung – der “Punkt 1” mit dem Import bzw. dem Kopieren der Bilder von der Speicherkarte auf den Laptop bzw. Computer:</p>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=0964rpbgVws</p>
<p>Der zweite Teil des Videos beschäftigt sich mit der Sichtung, Auswahl und dem Beschnitt der Bilder. Der Hintergrund ist zu zeigen wie man aus einer &#8222;Unmenge&#8220; gemachter Aufnahmen eine kleinere Selektion bekommt. Hierbei ist vor allem die Geschwindigkeit in der das Arbeiten mit PhotoMechanic von statten geht der große Vorteil des Programms:</p>
<p>httpv://www.youtube.com/watch?v=qJClDZa6nqU</p>
<p>Weiter geht es mit der Beschriftung und der wohl schnellsten Möglichkeit dies zu tun. Das &#8222;Code Replacement&#8220; von PhotoMechanic ermöglicht es dem Fotografen sich auf das Wesentliche bei der Beschriftug zu konzentrieren in dem immer wiederkehrende Namen und Bezeichnungen sehr komfortabel abgekürzt werden können:</p>
<p>httpv://www.youtube.com/watch?v=JXrR7T6jais</p>
<h2>Programminfos:</h2>
<p>Quelle im Netz: <a href="http://www.camerabits.com">www.camerabits.com</a><br />
Forum: <a href="http://forums.camerabits.com">forums.camerabits.com</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Fotografieren</title>
		<link>https://www.elementalpress.com/de/blog/2010/05/eine-schritt-fuer-schritt-anleitung-zum-fotografieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 18:03:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern München]]></category>
		<category><![CDATA[Guide]]></category>
		<category><![CDATA[Hertha BSC]]></category>
		<category><![CDATA[Meisterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Meisterschale]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Pressetermin]]></category>
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					<description><![CDATA[Letzte Woche habe ich einen interessanten Artikel eines britischen Kollegen gelesen, in dem er berichtet wie er “Her Majesty Queen Elizabeth” ablichtet. Diesen Post habe ich als Inspiration angesehen und so möchte das ganze Thema heute einmal anhand des Beispiels der Fußballmeisterschaft 2010 (und in deutsch für alle die kein englisch verstehen), so zu sagen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche habe ich einen <a href="http://photo.tutsplus.com/tutorials/shooting/a-step-by-step-guide-to-photographing-the-queen" target="_blank">interessanten Artikel</a> eines britischen Kollegen gelesen, in dem er berichtet wie er “Her Majesty Queen Elizabeth” ablichtet.</p>
<p>Diesen Post habe ich als Inspiration angesehen und so möchte das ganze Thema heute einmal anhand des Beispiels der Fußballmeisterschaft 2010 (und in deutsch für alle die kein englisch verstehen), so zu sagen &#8211; von der “sportlichen” Seite aus &#8211; aufrollen.</p>
<p>Wie alle Jahre wieder findet am letzten Spieltag einer jeden Fußballbundesligasaison die “Krönung” des neuen Meisters statt.</p>
<p><span id="more-822"></span></p>
<p>So auch in diesem Jahr in Berlin, wo die Führenden von Bayern München ausgerechnet auf Hertha BSC (den letzten in der Tabelle) trafen. Nachdem Hertha BSC nun in die zweite Liga absteigt, dürfte das wohl für viele Jahre auch das letzte Meisterschaftsspiel in Berlin gewesen sein.</p>
<h2>Schritt 1: Aufgabe</h2>
<p>Da es im eigentlichen Spiel um nichts mehr ging – wer Meister wird und wer absteigt stand dieses Jahr schon vor der Begegnung fest, war vor Beginn schon klar, dass das eigentliche Spiel vollkommen uninteressant ist. Was zählen würde waren Emotionen, die Übergabe der Schale und die obligatorische Bierdusche für den Trainer.</p>
<p>Nach einem kurzen Briefing mit dem meinem Bildredakteur stand auch fest, dass ich versuchen sollte eine möglichst exklusive Position zu finden und nicht unbedingt die offensichtlichen Bilder zu machen. Wie sich herausstellte bei über 80 anwesenden Fotografen im Berliner Olympiastadion viel leichter gesagt als getan und um es vorweg zu nehmen – das gelang nicht wirklich. Aber dazu später mehr!</p>
<h2>Schritt 2: allgemeine Vorbereitung</h2>
<p>Es gibt immer viele Dinge die schief gehen können. Das Schlimmste was einem als Pressefotograf jedoch passieren kann, dass man die falsche Ausrüstung dabei bzw. wichtige Teile vergessen hat oder das man plötzlich ohne Strom oder Speicherplatz dasteht. Daher gilt es am Besten ein Tag vorher seine Ausrüstung zu checken und sicherzustellen, dass alle Akkus aufgeladen und die Speicherkarten auch da sind wo sie sein sollten.</p>
<p>Es ist eigentlich “peinlich”, aber es ist mir auch schon passiert, dass die Akkus beim Termin “plötzlich” leer waren oder ich vor Ort festgestellen musste, dass meine Speicherkarten nicht in der Kamera sondern noch im Büro lagen. So etwas sollte einem jedoch nur maximal einmal passieren! Daher kann ich nur dringend empfehlen, so früh wie möglich sicher zu stellen, dass wirklich alles da ist wo es auch sein sollte.</p>
<p>Zur Vermeidung von Pannen dieser Art empfiehlt es sich eine kleine Checkliste durchzugehen:</p>
<ul>
<li>sind die Kameras und Akkus funktionsbereit</li>
<li>sind alle benötigten Optiken vorhanden und gereinigt (hier sollte man entsprechend des Termins auch im Vorfeld überlegen was man brauchen wird)</li>
<li>sind die Blitze mit voll geladenen Akkus bestückt</li>
<li>sind Speicherkarten in ausreichender Zahl vorhanden</li>
<li>liegt die Akkreditierung vor und bereit (sonst steht man z.B. vor dem Stadion und kommt nicht rein)</li>
<li>funktioniert der Laptop und der CF-Cardreader</li>
<li>ganz wichtig, wenn man live und vor Ort die Bilder übermitteln muss: funktioniert die UMTS Karte und hat man auch genügend Guthaben (wenn man keinen Vertrag hat)</li>
<li>wird Regenausrüstung benötigt (bei Außenterminen)</li>
<li>habe ich vor Ort die Chance auf eine Sitzgelegenheit (wenn nicht: einen Camping- bzw. Anglerhocker einpacken)</li>
<li>brauche ich lange Optiken (wenn ja: ist das Einbeinstativ da wo es sein sollte)</li>
</ul>
<p>Auch wenn es einem vielleicht etwas kindisch vorkommen mag &#8211; wenn man eine Checkliste hat und diese abarbeitet kann man zumindest nichts mehr vergessen und man schließt 50% der Fehler aus!</p>
<h2>Schritt 3: terminbezogene Vorbereitung</h2>
<p><a href="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/iptc.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2022 size-project-thumb alignright" src="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/iptc-500x348.jpg" alt="" width="500" height="348" srcset="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/iptc-500x348.jpg 500w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/iptc-768x534.jpg 768w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/iptc-300x209.jpg 300w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/iptc-400x278.jpg 400w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/iptc.jpg 963w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a>Eines der wichtigsten Faktoren in diesem Geschäft ist das schnelle Versenden seiner Bilder an die Agentur. Vor allem wenn so viele Fotografen vor Ort sind, entscheidet oftmals die Geschwindigkeit wessen Bilder am nächsten Tag in den Zeitungen und Onlineportalen zu sehen sind. Da man bei den meisten Terminen bereits im Vorfeld weis was einen erwarten und wen man fotografieren wird, kann und sollte man hier unbedingt vorarbeiten.</p>
<p>Bilder die versendet werden, müssen in aller Regel vollständig und umfangreich beschriftet sein. Wichtig hierbei sind natürlich die berühmten “W’s” – Was, Wann, Wer und Wo. Natürlich könnte man auch vor Ort jedes einzelne Bild manuell komplett beschriften – aber das kostet Zeit! Besser ist es da schon vorher alles vorzubereiten. Wie die meisten Fotografen benutze ich hierfür Photo Mechanic von Camera Bits (auf dieses Programm werde ich auch nochmal viel detaillierter in einem der kommenden Beiträge eingehen).</p>
<p>Photo Mechanic bietet dem Fotografen die Möglichkeit über das so genannte “IPTC Stationary Pad” bestimmte Bildbeschriftungen vorzunehmen und diese den Bildern bereits während des Ingests (also dem Einlesen der Speicherkarte auf den Laptop) zu zuweisen. So kann man bereits im Vorfeld eine ganze Reihe der “W’s” mit einem Schlag beantworten.</p>
<p>Das Einzige was jetzt noch fehlt ist eigentlich das “Wer”. Da die Bilder ja noch nicht gemacht sind, muss der Fotograf jetzt nur noch den Namen hinzufügen – und schon hat man eine vollständige Bildbeschriftung. Da aber auch das Eingeben der Namen der abgebildeten Personen eine ziemlich langwierige Sache werden kann, bietet Photo Mechanic auch hier Unterstützung. Das Zauberwort heißt “Code Replacement”. Das ist im Prinzip nichts anderes als eine normale Textdatei in der Ersetzungen enthalten sind. Für das hier gewählte Beispiel mit der Fußballmeisterschaft sehen einige Einträge dann so aus:</p>
<pre>	#Bayern München
	mc	Bayern Munich’s coach Louis van Gaal
	mf	Bayern Munich’s fans
	m1	Bayern Munich’s Michael Rensing (1)
	m5	Bayern Munich’s Daniel van Buyten (5)
	m6	Bayern Munich’s Martin Demichelis (6)
	m7	Bayern Munich’s Franck Ribéry (7)
	m8	Bayern Munich’s Hamit Altintop (8)
	m10	Bayern Munich’s Arjen Robben (10)
	...</pre>
<p>Hat man jetzt seine Bilder auf den Laptop überspielt, braucht man “nur” noch im IPTC/XMP Editor den Shortcut oder das Kürzel eingeben, z.B.</p>
<pre>	#mc#</pre>
<p>und Photo Mechanic macht daraus automatch</p>
<pre>	Bayern Munich’s coach Louis van Gaal</pre>
<p>Diese Ersetzungen ersparen einem das lästige und wiederholte Eingeben der immer gleichen Namen, dienen massiv der Fehlervermeidung und beschleunigen den Workflow ungemein. Aber wie schon erwähnt wird es hierzu auch noch einmal einen gesonderten Beitrag geben.</p>
<h2>Schritt 4: Ausrüstung</h2>
<p>Bei allen Terminen ist es wichtig eine möglichst breite Auswahl unterschiedlicher Bilder zu machen. Dies bedingt natürlich auch, dass man unterschiedliche Optiken für die verschiedenen Szenen und Ausnahmesituationen mit vor Ort hat. Oftmals ändern sich diese Situationen vor Ort von einem Moment auf den Anderen, so dass man stets darauf vorbereitet sein sollte und auch sein muss. Da man jedoch nicht immer alles mit sich herumtragen kann, sollte man im Vorfeld genau überlegen, welche Ausrüstung benötigt wird.</p>
<p>Ein maßgeblicher Aspekt ist hierbei aber auch ob man beim Termin mobil sein muss oder sich an nur einer Position aufhält bzw. aufhalten darf. Am Besten man packt immer ein bisschen mehr ein und lässt die nicht benötigte Ausrüstung im Auto. Außerdem lohnt es sich immer die unterschiedlichsten Trage- und Haltesysteme (angefangen vom großen ThinkTank für nicht mobile Aufträge, über einen Rucksack bis hin zum kleinen Hüftgurt, z.B. für Demonstrationen etc.) in seinem Taschenarsenal vorrätig zu haben.</p>
<p>Aber was braucht man denn nun für eine Meisterschaft? Für diesen Termin habe ich folgendes in meinem Gepäck:</p>
<ul>
<li>Nikon D3 und Nikon D2Xs</li>
<li>24-70mm f/2.8</li>
<li>70-200mm f/2.8</li>
<li>400mm f/2.8</li>
<li>1.4x Telekonverter</li>
<li>2x Speedlight SB900</li>
<li>Laptop (MacBook Pro)</li>
<li>Manfrotto Monopod</li>
<li>Hocker</li>
<li>iCap &amp; Regenschutz</li>
<li>ThinkTank um alles zu verstauen und um noch Kleinteile (Ersatzakkus, Cardreader etc.) unterzubringen</li>
</ul>
<h2>Schritt 5: Anforderungen</h2>
<p><a href="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/beershower.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2023 size-project-thumb alignright" src="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/beershower-500x467.jpg" alt="" width="500" height="467" srcset="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/beershower-500x467.jpg 500w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/beershower-300x280.jpg 300w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/beershower-400x373.jpg 400w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/beershower.jpg 762w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a>Jeder Auftrag ist unterschiedlich und neben dem Offensichtlichen ist es immer sehr hilfreich, wenn man eine genaue Vorstellung von dem hat was es denn zu fotografieren gilt. Arbeitet man für eine Agentur wird die Sache insofern manchmal erleichtert, als das der verantwortliche Redakteur dem Fotografen oftmals mehr oder weniger genaue Bildvorstellungen mit auf den Weg gibt. Wenn diese Vorstellung jedoch pauschal lautet: “das spezielle Bild” zu machen, wird es etwas kniffelig 🙂</p>
<p>Außerdem kommt es darauf an für wen man die Bilder macht. Eine nationale Tageszeitung hat andere Anforderungen als eine internationale Zeitung, ein Boulevardzeitung oder eine Onlineplattform. Das letztlich adressierte Publikum zu kennen ist mehr als hilfreich.</p>
 [<a href="https://www.elementalpress.com/de/blog/2010/05/eine-schritt-fuer-schritt-anleitung-zum-fotografieren/">See image gallery at www.elementalpress.com</a>] Bei einem Fußballspiel zählen vor allem die Emotionen. Wenn das eigentliche Spiel schon vollkommen ohne Bedeutung ist, sollte man sich darauf konzentrieren Emotionen der Trainer oder des Publikums einzufangen. Auch Aktionen einzelner Spieler werden immer wieder gerne genommen und auch Torszenen und der anschließende Jubel sind Dauerbrenner. Dennoch kommt das Wichtigste nach Spielende. Die Übergabe der Meisterschale, der Jubel und die Bierdusche für den Trainer.</p>
<p>Das alles sind dann jedoch Situationen die man nicht mehr planen kann. Zu schnell ändern sich die Gegebenheiten vor Ort und man muss blitzschnell reagieren um Wichtiges nicht zu verpassen. Das ist dann aber auch das Spannende beim Bildjournalismus: Situationen erkennen und mit der Kamera einzufangen (unabhängig davon was um einen herum passiert).</p>
<p>Aber egal was alles auf einem Termin passiert bzw. passieren kann. Es lohnt sich vorher im Kopf eine “Wunschliste” mit Bildern die man unbedingt machen möchte festzulegen. Ob alle Bilder dann auch zustande kommen steht auf einem ganz anderen Blatt Papier, vor allem wenn es sich wie so oft der eigenen Kontrolle entzieht. Außerdem sollte man immer versuchen sich nicht vom Herdentrieb leiten zu lassen und dorthin rennen, wo alle anderen Fotografen ihre Aufnahmen machen (klappt nicht immer :-). Mit “dem speziellen Bild” wird das sonst nie etwas…</p>
<p>Last but not least sollte man immer daran denken unterschiedliche Aufnahmen einer Szene zu machen. Dies fängt bei einer Gesamtübersicht an, geht über spezielle Gesten und Handlungen der Protagonisten, bis hin zu etwas “anderem” (was immer das dann auch sein mag).</p>
<h2>Schritt 6: Die eigentliche Veranstaltung</h2>
<p>Mit den eigenen Vorstellungen und den Anforderungen des Redakteurs geht man nun zur Veranstaltung. Spätestens hier bekommt man wieder “schmerzlich” mit, dass man nicht alleine mit der Kamera unter dem Arm ist und das sich die ursprünglichen Ideen durch Restriktionen der Bewegungsfreiheit seitens des Veranstalters nur schwerlich umsetzen lassen werden. Improvisation ist jetzt das Zauberwort und letzte Mittel. Als Fotograf kann die Bedingungen nur sehr selten beeinflussen und schon gar nicht bei einer Meisterschaft.</p>
<p>Über 80 Kollegen waren ins Berliner Olympiastadion gekommen und sicherlich hatte jeder von ihnen ähnliche Ideen im Gepäck. Aus der Vergangenheit kannte man die Bilder von Sportlern mit der Schale in der Hand und einer Kamera vor der Nase. Offensichtlich hatte auch Veranstalter diese Aufnahmen gesehen und wollte das unbedingt verhindern. Zu diesem Zweck hatte er eine Art Laufgraben in das Stadion gestellt den wir Fotografen nicht verlassen durften. Ergo: Bilder direkt von vorn waren schon einmal nicht mehr möglich…</p>
<p>Ich hatte mir vorgenommen die “Schalenübergabe” mit dem langen Tele von der Seite aus zu fotografieren. Gesagt getan! Leider hatte ich nicht damit gerechnet, dass ein Fernsehteam und diverse Ordner mir die ganze Zeit vor der Linse stehen würden und ich daher innerhalb von 5min nur eine Handvoll halbwegs gescheiter Aufnahmen hinbekommen würde. Ausgerechnet das Bild des Trainer mit der Schale war nicht dabei und somit die erste Bildidee geplatzt. Die Sache gestaltete sich ja richtig super&#8230; Wenigstens gelang es noch eine Aufnahme von Münchens Ribery (mit der Schale :-)) zu machen.</p>
 [<a href="https://www.elementalpress.com/de/blog/2010/05/eine-schritt-fuer-schritt-anleitung-zum-fotografieren/">See image gallery at www.elementalpress.com</a>] Jetzt kam die ganze Sache in Bewegung und das Glück verlies mich an diesem Tag vollends. Nach dem ersten Jubel sah es so aus, als ob die sich “ganze Truppe” in meine Richtung (die Bayern Fans standen in meinem Rücken) in Bewegung setzten würde. Da die zweite Kamera noch mit dem 70-200 bestückt war, hieß es schnell zum Fotokoffer rennen und das 400er gegen ein leichtes Weitwinkel austauschen. Als ich jedoch gerade damit fertig und wieder einsatzbereit war, rannte der Trainer in die entgegengesetzte Richtung und erhielt die besagte (und vom Bild her gewünschte) Bierdusche &#8211; nur jetzt leider in einer Entfernung vom ca. 60m und damit für mein 70-200 viel zu weit weg. Sch…!</p>
<p>Spätestens jetzt, wenn eine “Schlüsselszene” nach der nächsten platzt, wird man leicht nervös und gefrustet. In solchen Situation gilt es jedoch einen ruhigen Kopf zu bewahren und man sollte es tunlichst vermeiden, sich über “verlorene” Bild zu ärgern. Zu leicht verpasst man weitere Gelegenheiten. Also Augen zu (besser gesagt auf) und durch! Und siehe da: keine 5min später hatte ich mein Dusche und das auch noch in Serie. Nicht so schön wie die Erste – aber immerhin.</p>
<p>Wenn man seine ersten Bilder im Kasten hat, kann man durchaus auch nochmal improvisieren und rumspielen. In diesem Fall sah das so aus, dass noch einmal das 400er zum Einsatz kam um einigen Bildern noch einen etwas anderen Look zu geben. Diese “Spielereien“ sind besonders dann ein Risiko, wenn nicht 100%ig sichergestellt ist, ob überhaupt ein Bild (in diesem Fall durch die Nähe und Bewegung) zustande kommt. Auch wenn es diesmal die Rechnung aufging, sollte man immer abschätzen ob es das Risiko wert ist. Ein Auftraggeber bzw. der Redakteur haben in der Regel wenig Verständnis, wenn man am Ende mit leeren Händen da steht.</p>
<p>Alles in allem hat die “Fotoschlacht” vielleicht 15min gedauert – 15min in denen der Adrenalinspiegel und Puls am Anschlag waren.</p>
<h2>Schritt 7: Bearbeitung &amp; Übertragung</h2>
<p><a href="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/2010-05-08-0217.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft wp-image-2024 size-project-thumb" src="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/2010-05-08-0217-500x359.jpg" alt="" width="500" height="359" srcset="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/2010-05-08-0217-500x359.jpg 500w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/2010-05-08-0217-300x215.jpg 300w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/2010-05-08-0217-400x287.jpg 400w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/2010-05-08-0217.jpg 550w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a>Wie oben schon erwähnt, ist die Geschwindigkeit in der man seine Bilder versendet heute mehr als wichtig und entscheidet allzu oft über Erfolg und Misserfolg (sprich: Veröffentlichung oder eben nicht).</p>
<p>So hat hat sich im laufe der Jahre jeder Fotograf so seinen eigenen Workflow angeeignet, um möglichst effizient arbeiten zu können. Bei mir sieht das so aus, dass ich bereits in der Kamera eine Vorauswahl an Aufnahmen treffe und die entsprechenden Bilder “tagge”. Das hat den entscheidenden Vorteil, dass nur diese getaggten Bilder auf den Laptop überspielt werden müssen, was eine enorme Zeitersparnis darstellt.</p>
<p>Da die Bilder bereits während des Imports durch Photo Mechanic beschriftet werden spart dies weitere Zeit. Zudem vermeidet man hierdurch die Gefahr von Schreibfehlern (was verheerend sein kann, wenn diese denn auftreten). Jetzt braucht man nur noch die übertragenen Bilder zu sichten, allgemeine Korrekturen vorzunehmen, die Auswahl noch einmal weiter einzuschränken und zu versenden. Fertig! Im Detail sieht das bei mir dann so aus:</p>
<ul>
<li>potentiell “gute” Aufnahmen in der Kamera markieren (dies ist i.d.R. der Schreibschutz für Bilder um sie vor versehentlichem Löschen zu schützen)</li>
<li>nur schreibgeschützte (oder getaggte) Bilder in Photo Mechanic importieren</li>
<li>während des Imports findet bereits die Zuweisung der wichtigsten W’s statt (siehe Schritt 3) außerdem werden die Bilder bereits während des Imports richtig umbenannt, z.B. YYYY-MM-DD-xxxx – 2010-05-08-0001 etc.</li>
<li>Sichtung der Bilder in Photo Mechanic und Vergabe von “Qualitäts-Sternchen” (Tasten 1-5) für Bilder die zur Übermittlung in Frage kommen</li>
<li>Zuschneiden der Bilder (Taste X + Touchpad)</li>
<li>detaillierte Beschriftung der Bilder. Wer ist auf dem Foto zu sehen und was macht die Person gerade (je genauer desto besser)</li>
<li>Importieren der ausgewählten Bilder nach Lightroom</li>
<li>allgemeine Anpassungen und Korrekturen, z.B. Weisabgleich, Belichtung, Schärfung etc. (weniger ist mehr)</li>
<li>eventl. Export nach JPEG (wenn in RAW fotografiert wurde – was ab und zu einmal vorkommen kann)</li>
<li>FTP Transfer (Ctrl+U) zur Agentur</li>
<li>Warten…</li>
<li>Anruf in der Redaktion um sicher zu gehen, dass die Bilder auch angekommen sind</li>
<li>Fertig!</li>
</ul>
<h2>Fazit</h2>
<p>Inspiriert durch den <a href="http://photo.tutsplus.com/tutorials/shooting/a-step-by-step-guide-to-photographing-the-queen" target="_blank">Artikel</a> eines britischen Kollegen habe ich heute einmal versucht, den normalen Arbeitsalltag eines Bildjournalisten am Beispiel der Fußballmeisterschaft 2010, zu beschreiben. Wenn ich jetzt beide Artikel miteinander vergleiche muss ich feststellen, dass es kaum Unterschiede gibt. Weder in der Herangehensweise noch den Arbeitsabläufen. Offensichtlich ist es ziemlich egal, ob man die Queen oder wie in dem hier gezeigten Beispiel Fußball fotografiert…</p>
<p>Übrigens ist der Workflow auch der Selbe, wenn es darum geht den Bundespräsidenten oder Promis abzulichten (letzteres ist jedoch am Stressigsten)…</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Beauty-Retusche: Vorher-Nachher Beispiele</title>
		<link>https://www.elementalpress.com/de/blog/2009/07/beauty-retusche-vorher-nachher-beispiele/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 09:13:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eigentlich ist das heute hier kein wirkliches Tutorial im eigentlichen Sinne des Wortes, da keine bestimmten Techniken im Detail erklärt werden. Es ist vielmehr eine Demonstration vom Zusammenspiel verschiedener Techniken im “Schnelldurchgang”. In einigen meiner vergangenen Beiträge hatte ich ja schon versucht immer mal wieder zu zeigen, wie und was man alles aus einem Bild [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich ist das heute hier kein wirkliches Tutorial im eigentlichen Sinne des Wortes, da keine bestimmten Techniken im Detail erklärt werden. Es ist vielmehr eine Demonstration vom Zusammenspiel verschiedener Techniken im “Schnelldurchgang”. In einigen meiner vergangenen Beiträge hatte ich ja schon versucht immer mal wieder zu zeigen, wie und was man alles aus einem Bild mit Hilfe der Nachbearbeitung am Computer herausholen kann.</p>
<p>Diese Techniken gibt es heute einmal in etwas komprimierter Videoform zu sehen. Anhand von drei Beispielbildern zeige ich darin die verschiedenen Bearbeitungsschritte und die erzielten Effekte im &#8222;Schnelldurchgang&#8220;.</p>
<p><span id="more-608"></span></p>
<p>Für den Einen oder Anderen wird das sicherlich aber auch etwas desillusionierend werden, da unter Umständen die schöne heile Welt der Hochglanzprospekte etwas angekratzt wird. Gerade wenn man sich so diverse Magazine ansieht, stellt man ja mit Entsetzen fest, wie perfekt die Leute darin immer aussehen. Leicht kann dann die Vermutung aufkommen, dass diese Menschen entweder wirklich so makellos sind und/oder aber so perfekt fotografiert wurden. Beides wäre jedoch ziemlich frustrierend!!!</p>
<p>Aber wie ihr an den Videos (hoffentlich) sehen werdet: <em>keine Panik, denn beide Annahmen stimmen nicht!</em> Das Zauberwort heißt wie so oft in der Beauty- oder Fashionfotografie – Retuschieren mit Photoshop! Was man wie alles machen kann sollen die heutigen Videos demonstrieren.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/0ejCiXKUEdc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/YOWhHNONxtc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/7EKNSbG6RiM?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>In den kommenden Beiträgen werde ich dann genauer auf die einzelnen gezeigten Schritte eingehen und diese im Detail etwas detailierter zeigen und erklären.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Photoclicks</title>
		<link>https://www.elementalpress.com/de/blog/2009/07/photoclicks/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 08:24:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Links]]></category>
		<category><![CDATA[Blitz]]></category>
		<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elementalshoots.com/blog/general/links/photoclicks-2/</guid>

					<description><![CDATA[Auch diesen Monat gibt es wieder eine kleine Auswahl von Links zu Seiten, die sich mit Fotografie beschäftigen. Für alle Interessierten sind sie bestimmt mal einen Blick wert… Also los geht’s! www.boston.com/bigpicture Eigentlich ist das mal kein klassischer Fotolink, sondern eine Rubrik des Boston Globe. In regelmäßigen Abständen erscheinen hier herausragende Pressefotos zu verschiedenen Themen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch diesen Monat gibt es wieder eine kleine Auswahl von Links zu Seiten, die sich mit Fotografie beschäftigen. Für alle Interessierten sind sie bestimmt mal einen Blick wert… Also los geht’s!</p>
<p><a href="http://www.boston.com/bigpicture" target="_blank">www.boston.com/bigpicture</a></p>
<p>Eigentlich ist das mal kein klassischer Fotolink, sondern eine Rubrik des Boston Globe. In regelmäßigen Abständen erscheinen hier herausragende Pressefotos zu verschiedenen Themen in relativ großer Auflösung. Sei es eine Bildreportage aus Afghanistan oder Bilder von Tour de France. In jedem Fall abwechslungsreich und inspirierend!</p>
<p><a href="http://blogs.ulrich-media.ch" target="_blank">blogs.ulrich-media.ch</a></p>
<p>Zwar ein klassischer Blog aber mit großen Aha-Effekten. Michel Mayerle gibt hier fast täglich neue, und zum Teil ungewöhnliche, Tipps im Umgang mit Photoshop, Lightroom oder InDesign. Für alle Kreativen sicherlich ein Muss – vor allem schon deshalb, da viele der gezeigten Tipps in keinem Handbuch stehen.</p>
<p><a href="http://www.fototutorials.de" target="_blank">www.fototutorials.de</a></p>
<p>In letzter Zeit lese ich den Begriff – <em>DIY</em> – immer häufiger in irgendwelchen Beiträgen. Eduard Peter hat eine ganze Seite der<em> “Do it yourself”</em> Fotografie gewidmet. Fast alle seine gezeigten Tutorials lassen sich mit ganz kleinem Budget oder einfachen Mitteln (die man zumeist eh schon irgendwo im Haushalt findet) nachmachen. Besonders für Einsteiger oder ambitionierte Amateure eine gute Seite um Ideen und schnelle Erfolgserlebnisse zu erzielen.</p>
<p><a title="http://www.schlechtwetter.ch/gewitter_tutorial.html" href="http://www.schlechtwetter.ch/gewitter_tutorial.html" target="_blank">www.schlechtwetter.ch/gewitter_tutorial.html</a></p>
<p>Eigentlich keine eigene Webseite, sondern – zur Jahreszeit passend – eine sehr schöne Anleitung um Gewitter und Blitze zu fotografieren. Viel Spaß und Erfolg dabei!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Silhouetten</title>
		<link>https://www.elementalpress.com/de/blog/2009/07/silhouetten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 12:29:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Babybauch]]></category>
		<category><![CDATA[Bildaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Kontur]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Modell]]></category>
		<category><![CDATA[Session]]></category>
		<category><![CDATA[Silhouette]]></category>
		<category><![CDATA[Umriss]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele kennen diese Art von Bildern, wo ein Modell nur als Umriss zu sehen ist bzw. sich als Silhouette vor einem zumeist hellen Hintergrund abzeichnet. Aber wie macht man solche Bilder? Die Lösung hierfür ist einfacher als man vielleicht zunächst glauben mag und es bedarf nur ein wenig an Technik und Übung. Als erstes braucht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele kennen diese Art von Bildern, wo ein Modell nur als Umriss zu sehen ist bzw. sich als Silhouette vor einem zumeist hellen Hintergrund abzeichnet. Aber wie macht man solche Bilder? Die Lösung hierfür ist einfacher als man vielleicht zunächst glauben mag und es bedarf nur ein wenig an Technik und Übung.</p>
<p>Als erstes braucht man natürlich ein Modell, welches eine “gute Figur” für einen “guten Umriss” hat. Da Kleidung bei dieser Art von Bildern oftmals störend wirkt und der Kontur eher schadet, empfiehlt es sich das Modell entweder nur in Unterwäsche oder aber als Akt bzw. Teilakt zu fotografieren. So zeichnet sich der Körper in seiner Form am Besten ab.</p>
<p>Zusätzlich kann man noch überlegen das Modell z.B. mit einem halbdurchsichtigen Tuch “auszustatten”. Dieses dient dann bei den Aufnahmen als Gestaltungsmittel. Mehr braucht es eigentlich nicht! Sogar auf eine Visagistin kann man verzichten, da außer der Kontur ja nichts weiter zu sehen sein wird. Das Einzige worauf man jedoch achten sollte sind die Haare. Wenn diese etwas zu sehr “fusselig” sind, kann dies das Bildergebnis ziemlich negativ beeinflussen. Um die Bildwirkung noch etwas zu verstärken bzw. zu verändern, kann man zusätzlich noch überlegen mit Wasser zu arbeiten, da die Wassertropfen hierbei gut sichtbar werden.</p>
<p>Der Lichtaufbau dieser Aufnahmen gestaltet sich denkbar einfach. Wie man auf den Bildern oben sehen kann, ist der Hintergrund gut ausgeleuchtet und auf den Vordergrund fällt kein (bzw. fast kein) Licht. Um dies zu erreichen werden zwei Blitze (rechts und links) auf den Hintergrund gerichtet und das Modell befindet sich nun vor diesen Blitzköpfen. Das war es eigentlich auch schon!</p>
 [<a href="https://www.elementalpress.com/de/blog/2009/07/silhouetten/">See image gallery at www.elementalpress.com</a>] Gestalterisch kann man jetzt noch ein wenig spielen, indem das Modell sich in der Achse zu den Blitzen nach vorne und hinten bewegt. Je nach Raum- bzw. Studiogröße wird immer noch ein wenig Streulicht das Modell von vorne bzw. von den Seiten beleuchten, so dass diese nicht ganz ins Dunkle “absaufen” (Aufbau 1).</p>
<p><a href="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/light-silhouette1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter wp-image-1749 size-post-content-l" src="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/light-silhouette1-500x529.jpg" alt="" width="500" height="529" srcset="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/light-silhouette1-500x529.jpg 500w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/light-silhouette1-300x318.jpg 300w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/light-silhouette1-400x423.jpg 400w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/light-silhouette1.jpg 614w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a></p>
<p>Will man dieses Streulicht auch noch vermeiden, so empfiehlt sich die Benutzung von Negern (Aufbau 2). Ist übrigens nicht rassistisch – die Dinger heißen im Sprachgebrauch so.</p>
<p><a href="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/light-silhouette2.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter wp-image-1750 size-post-content-l" src="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/light-silhouette2-500x529.jpg" alt="" width="500" height="529" srcset="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/light-silhouette2-500x529.jpg 500w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/light-silhouette2-300x318.jpg 300w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/light-silhouette2-400x423.jpg 400w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/light-silhouette2.jpg 614w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a></p>
<p>Wenn man bei den Aufnahmen sein Licht halbwegs genau eingemessen hat, braucht man in der abschließenden Nachbearbeitung am Computer eigentlich auch nicht mehr allzu viel zu machen. Eventuell kann man die Kontraste noch etwas anheben oder aber über eine Belichtungskorrektur den Effekt des einfallenden Streulichtes (falls überhaupt vorhanden) verstärken oder abschwächen. Schöne Effekte können sich auch noch ergeben, wenn man das Modell jetzt freistellt und den Hintergrund, z.B. mit einem Farbverlauf verändert.</p>
<p>Mehr braucht es aber schon nicht mehr…</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nach dem Rauch kommt das Feuer</title>
		<link>https://www.elementalpress.com/de/blog/2009/06/nach-dem-rauch-kommt-das-feuer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 11:36:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Bildaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Feuer]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Rauch]]></category>
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					<description><![CDATA[In meinem ersten Tutorial “Rauch &#38; Feuer: Die Anleitung zum Selbermachen” hatte ich beschrieben, wie man Rauch mit einfachen Mitteln ganz gut in Szene setzen und anschließend die Bilder in Photoshop noch etwas “pimpen” kann. Obwohl der Beitrag “Rauch &#38; Feuer” hieß – fehlte da irgendwie das “Feuer”. Es rauchte halt nur und so kommt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem ersten Tutorial <a href="https://www.elementalpress.com/de/?p=1379">“Rauch &amp; Feuer: Die Anleitung zum Selbermachen”</a> hatte ich beschrieben, wie man Rauch mit einfachen Mitteln ganz gut in Szene setzen und anschließend die Bilder in Photoshop noch etwas “pimpen” kann. Obwohl der Beitrag “Rauch &amp; Feuer” hieß – fehlte da irgendwie das “Feuer”. Es rauchte halt nur und so kommt heute das Feuer an die Reihe…</p>
<p>Vom Lichtaufbau her müssen wir nicht wirklich etwas ändern und können ihn so lassen, wie bei den “Rauchbildern”. Also einen Blitz von schräg hinten und einen anderen von schräg vorne. Anstelle des Rauches fokussieren wir jetzt mit einer relativ kleinen Blende (z.B. f/11) auf den Streichholzkopf. Der eigentliche Witz besteht jetzt eigentlich nur darin, genau in dem Moment auszulösen, wenn das Streichholz zündet.</p>
<p>Erste Aufgabe: wo und wie befestigt man das Streichholz und zündet es danach an? Die Reibefläche an der Schachtel scheidet i.d.R. schon einmal aus, da man so die Aufnahme wahrscheinlich nicht so ohne weiteres scharf bekommen würde oder aber mehrere hundert Versuche dafür bräuchte um <span style="text-decoration: underline;">einen</span> “lucky shoot” zu landen. Also muss eine andere Lösung her!</p>
<p>In diversen Versuchen hat sich bei mir am Besten eine Kartoffel bewährt. Der Vorteil ist: man hat sie zu Hause in der Küche und muss nicht extra Geld dafür ausgeben oder muss erst mühselig eine Haltevorrichtung basteln. Außerdem kann man das Streichholz einfach in die Kartoffel stecken und so super einfach fixieren, ausrichten und auch vor allem: sehr schnell austauschen.</p>
<p>Als nächstes einfach ein Teelicht oder eine Kerze unter das Streichholz (siehe linkes Bild) stellen. Jetzt sollte man eigentlich nur darauf achten, dass diese “Hilfszündflamme” nicht mit im Bild ist. Am Einfachsten geht das wohl, wenn man ein Makroobjektiv verwendet und so den Bildausschnitt möglichst klein wählt. Hat man ein Solches nicht zur Hand tut es auch jedes andere Objektiv. Unter Umständen muss man halt nachträglich in der Bildbearbeitung nur den Ausschnitt etwas verkleinern. Fertig!</p>
<p>Nachdem der “Zündaufbau” geklärt ist, heißt es noch herauszufinden, wann ein Streichholz denn nun wirklich zündelt? Beobachtet mal 2-3 Streichhölzer, ohne gleich Fotos zu machen. Wenn ihr genau hinschaut, werdet ihr sehen, dass sich kurz vor dem eigentlichen Entflammen die Oberfläche des Streichholzkopfes kräuselt und anfängt Blasen zu werfen. Sieht echt cool aus!</p>
<p>Unmittelbar nach dem Blasen werfen zündet das Streichholz. Ihr werdet sehr schnell ein Gefühl dafür bekommen, wann ihr den Auslöser drücken müsst. Jetzt heißt es eigentlich nur noch “Feuer frei” &#8211; beim Streichholz und an der Kamera und viel Spaß beim zündeln!</p>
 [<a href="https://www.elementalpress.com/de/blog/2009/06/nach-dem-rauch-kommt-das-feuer/">See image gallery at www.elementalpress.com</a>] 
<p class="clear"><em>P.S. &amp; BTW: bevor hier irgendjemand auf die Idee kommt mich wegen möglicher Schäden zu belangen: ich übernehme keinerlei Verantwortung zu eventuell entstehenden Schäden die durch das Nachmachen dieses Tutorials entstehen. Jeder der dieses hier macht und sich daran versucht ist schon selbst dafür verantwortlich auf alle Sicherheitsmaßnahmen die beim Umgang mit Feuer zu treffen sind zu achten… Wie war das doch gleich: Eltern haften für ihre Kinder usw.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hintergrund mit Schatten freistellen</title>
		<link>https://www.elementalpress.com/de/blog/2009/06/hintergrund-mit-schatten-freistellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 13:34:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Freistellen]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergrund austauschen]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergrund freistellen]]></category>
		<category><![CDATA[LAB]]></category>
		<category><![CDATA[Luminanz]]></category>
		<category><![CDATA[Photoshop]]></category>
		<category><![CDATA[Retusche]]></category>
		<category><![CDATA[Retuschieren]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem die letzten Tage doch etwas sehr “sportlastig” waren, geht es heute mit einem ganz konkreten Tipp und Tutorial zur Bildgestaltung bzw. -bearbeitung weiter. In diesem Videotutorial zeige ich, wie man ein Motiv freistellen kann und dabei die Schatten bzw. die darin enthaltenen Luminanz- und Transparenzinformationen erhalten bleiben. Diese Technik kommt besonders oft dann in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem die letzten Tage doch etwas sehr “sportlastig” waren, geht es heute mit einem ganz konkreten Tipp und Tutorial zur Bildgestaltung bzw. -bearbeitung weiter.</p>
<p>In diesem Videotutorial zeige ich, wie man ein Motiv freistellen kann und dabei die Schatten bzw. die darin enthaltenen Luminanz- und Transparenzinformationen erhalten bleiben. Diese Technik kommt besonders oft dann in Benutzung, wenn man z.B. den Hintergrund eines Bildes austauschen oder aber eine Bildmontage anfertigen möchte.</p>
<p>In beiden Fällen ist es fast immer erforderlich, das Hauptmotiv vom Hintergrund zu trennen und somit freizustellen. Leider gehen dabei aber auch sehr häufig Schatten, die das Motiv wirft und die für die räumliche Tiefe bzw. die Gesamtwirkung des Bildes notwendig sind, mit verloren.</p>
<p>Selbstverständlich kann man versuchen diese “verlorenen Schatten” nachträglich mit einem weichen Pinsel bei geringer Deckkraft wieder einzuzeichnen. Dies ist jedoch sehr mühselig und das Ergebnis wirkt oft künstlich. Besser ist es da von vornherein die Schatten gleich mit freizustellen und <u>NUR</u> die Schatten (also die Luminanzinformation) auf den neuen Hintergrund zu übertragen.</p>
<p><span id="more-414"></span></p>
<p><iframe loading="lazy" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/S57TSxR1ls8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Zum Schluss gibt es dann auch noch einmal den “vorher-nachher Vergleich”:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/2008-11-25-2037_orig.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-1722" src="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/2008-11-25-2037_orig.jpg" alt="" width="200" height="300"></a><a href="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/2008-11-25-2037_edit.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-1721" src="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/2008-11-25-2037_edit.jpg" alt="" width="200" height="300"></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hintergrund &#8222;ausbrennen&#8220; bzw. freistellen</title>
		<link>https://www.elementalpress.com/de/blog/2009/06/hintergrund-ausbrennen-bzw-freistellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 10:40:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photoshop]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Abwedeln]]></category>
		<category><![CDATA[Aufhellen]]></category>
		<category><![CDATA[Freistellen]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute gibt es einmal wieder ein kleines Filmtutorial. Dabei geht es darum zu zeigen, wie man einen Hintergrund strahlend weiß bekommt um z.B. später das Modell einfach freistellen zu können. Eigentlich sollte man den Hintergrund schon bei der Aufnahme richtig belichten. Ein guter Wert sind ca. 1 – 1 1/2 Blenden höher belichten als das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute gibt es einmal wieder ein kleines Filmtutorial. Dabei geht es darum zu zeigen, wie man einen Hintergrund strahlend weiß bekommt um z.B. später das Modell einfach freistellen zu können.</p>
<p>Eigentlich sollte man den Hintergrund schon bei der Aufnahme richtig belichten. Ein guter Wert sind ca. 1 – 1 1/2 Blenden höher belichten als das eigentliche Motiv. So wird der Hintergrund von vorn herein gleich richtig weiß. Leider klappt das jedoch aber nicht immer (zu wenig Blitze, Fehler im Lichtaufbau, einfach vergessen, oder, oder, oder – die Gründe können da vielfältig sein).</p>
<p>In einem solchen Fall bleibt einem nichts weiter übrig als in der Nachbearbeitung am Computer den Hintergrund weiß werden zu lassen. Das das eigentlich ganz einfach ist, zeige ich in im heutigen Beitrag.</p>
<p><span id="more-1385"></span></p>
<p><iframe loading="lazy" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/5TS1pVYWwYE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Den vorher-nachher Vergleich gibt es natürlich auch noch mal:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/2009-04-04-1178_orig.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-1724" src="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/2009-04-04-1178_orig.jpg" alt="" width="170" height="300"></a><a href="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/2009-04-04-1178_dodge.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-1723" src="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/2009-04-04-1178_dodge.jpg" alt="" width="170" height="300"></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rauch &#038; Feuer: Farbe in den Rauch</title>
		<link>https://www.elementalpress.com/de/blog/2009/06/rauch-feuer-farbe-in-den-rauch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 10:32:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photoshop]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Farbe]]></category>
		<category><![CDATA[Rauch]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elementalshoots.com/?p=279</guid>

					<description><![CDATA[Der heutige Beitrag ist die Fortsetzung von &#8222;Rauch &#38; Feuer: Die Anleitung zum Selbermachen&#8220;. Während ich im ersten Teil gezeigt habe, wie man Rauch fotografieren kann, soll es heute darum gehen die entstandenen Bilder zu bearbeiten und mit &#8222;Farbe&#8220; ein wenig interessanter zu gestalten. Um das ganze nachvollziehbarer zu machen habe ich ein kleines Videotutorial [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der heutige Beitrag ist die Fortsetzung von &#8222;Rauch &amp; Feuer: Die Anleitung zum Selbermachen&#8220;. Während ich im ersten Teil gezeigt habe, wie man Rauch fotografieren kann, soll es heute darum gehen die entstandenen Bilder zu bearbeiten und mit &#8222;Farbe&#8220; ein wenig interessanter zu gestalten.</p>
<p>Um das ganze nachvollziehbarer zu machen habe ich ein kleines Videotutorial vorbereitet um die einzelnen Schritte der Bearbeitung zu demonstrieren.</p>
<p><span id="more-1382"></span></p>
<p><iframe loading="lazy" width="500" height="375" src="https://www.youtube.com/embed/O6s1UFt5prg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Einige Ergebnisse der &#8222;Farbbehandlung&#8220; könnten dann so aussehen:</p>
 [<a href="https://www.elementalpress.com/de/blog/2009/06/rauch-feuer-farbe-in-den-rauch/">See image gallery at www.elementalpress.com</a>] 
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rauch &#038; Feuer: Die Anleitung zum Selbermachen</title>
		<link>https://www.elementalpress.com/de/blog/2009/06/rauch-feuer-die-anleitung-zum-selbermachen/</link>
					<comments>https://www.elementalpress.com/de/blog/2009/06/rauch-feuer-die-anleitung-zum-selbermachen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 07:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[Rauch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elementalshoots.com/2009/06/rauch-feuer-die-anleitung-zum-selbermachen/</guid>

					<description><![CDATA[Im letzten Posting hatte ich ein paar Rauchbilder gezeigt – ohne jedoch zu verraten wie diese denn entstanden sind. Dies will ich hier und heute jetzt nachholen. Schließlich habe ich ja versprochen in meinem Blog auch einige kleine “Tutorials” zu schreiben. Gestern hatte ich schon festgestellt, dass nach eingehender Beobachtung sehr wohl scharfe Kanten im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im letzten Posting hatte ich ein paar Rauchbilder gezeigt – ohne jedoch zu verraten wie diese denn entstanden sind. Dies will ich hier und heute jetzt nachholen. Schließlich habe ich ja versprochen in meinem Blog auch einige kleine “Tutorials” zu schreiben.</p>
<p>Gestern hatte ich schon festgestellt, dass nach eingehender Beobachtung sehr wohl scharfe Kanten im Rauch auszumachen sind. Nur was hilft diese Info nun?</p>
<p>Als verkappter Physiker (böse Menschen könnten jetzt auch behaupten: 9 Semester und nichts gelernt) fielen mir dabei natürlich auch sofort wieder so Sachen wie <em>Lichtbrechung</em> etc. ein… Ergo: da wo der Rauch anfängt und die Umgebungsluft aufhört entsteht eine Kante an der sich das Licht bricht. Diese Kante erscheint dann – bei richtiger Beleuchtung und auf wundersame Weise – auch entsprechend kontrastreich.</p>
<p>Das Zauberwort heißt “Beleuchtung” – also Licht! Nur wo und wie? An den Kanten bricht sich das Licht und dieses muss mit der Kamera eingefangen werden. Also müssen diese “Kante(n)” angeleuchtet werden und schon zeichnet sie sich schön vom Hintergrund ab. Da der Rauch aber nicht “stillsteht”, sondern permanent in Bewegung ist nützt einem hier ein Dauerlicht reichlich wenig. Es muss ein Blitz her um die Umgebung dunkel zu halten und um die Bewegung “einzufrieren”.</p>
<p>Bleibt noch die Frage: was raucht da eigentlich? Mehrere Möglichkeiten stehen hier zur Auswahl:</p>
<ul>
<li><strong><em>Kerze</em></strong> – die gerade ausgepustet wurde. Qualmt wunderbar, nur leider viel zu kurz, so dass man den Rauch nicht wirklich “ruhig” sehen kann</li>
<li><strong><em>Zigaretten</em></strong> – klappt sicherlich auch ganz gut! Nur sollte man bedenken, dass man das Ganze in einem geschlossenem und “windstillen” Raum macht. Da ist wohl nichts ekeliger als eine Zigarette die vor sich hinqualmt.</li>
<li><strong><em>Räucherstäbchen</em></strong> – die rauchen am längsten und vor allem auch am Gleichmäßigsten und sind somit mein erste Wahl</li>
</ul>
<h2>Die Vorbereitung und der Aufbau</h2>
<p>Gesagt, getan! Im “Aufbau 1” seht ihr, wie das Licht zur Kamera positioniert wurde. Dabei ist es wichtig darauf zu achten, dass das Blitzlicht nicht seitlich in das Objektiv strahlt (Stichwort: Streulicht). Um das zu vermeiden, habe ich in meinem Aufbau einfach eine Styroporplatte zwischen Kamer und Blitz gestellt. Andere Sachen eigenen sich hier natürlich aber auch – vom Karton bis hin zum Backblech.</p>
<p>Die ersten Probeaufnahmen brachten dann aber leider ein wenig Ernüchterung. Der Rauch wurde zwar angestrahlt und zeichnete sich schön vom dunklen Hintergrund ab. Es fehlte jedoch reichlich an Plastizität und räumlicher Wirkung. Irgendwie stimmt noch etwas nicht!</p>
<p align="center"><a href="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/lightrauch1.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-1751" src="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/lightrauch1.jpg" alt="" width="240" height="210"></a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/lightrauch2.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-1752" src="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/lightrauch2.jpg" alt="" width="240" height="210"></a></p>
<p>Lösung: ein zweiter Blitz musste her (Aufbau 2). Dieser wurde einfach schräg hinter dem Rauch platziert und strahlt von unten schräg nach oben. Auch hierbei ist wichtig darauf zu achten, dass kein Licht direkt in das Objektiv der Kamera strahlt. Also wieder irgendetwas zwischen Kamera und Blitz stellen um Streulicht zu vermeiden.</p>
<h2>Kamera- und Lichteinstellungen</h2>
<p>Wenn ihr den Rauch beobachtet werdet ihr sehen, dass dieser (leider) nicht stillsteht und selbst in einem Rauch wo die Luft stillsteht ständig in allen Richtungen in Bewegung ist.</p>
<p>Es gibt als leider keinen wirklichen Punkt auf den ihr Euer Objektiv scharf stellen könnt. Der Autofokus (AF) der Kamera kommt in einer solchen Aufnahmesituation absolut an seine Grenzen (bzw. überschreitet diese). Ihr könntet natürlich versuchen mit einer Taschenlampe oder ähnlichem den Rauch anzustrahlen und dann mit dem AF auf irgendwelche Strukturen scharfstellen. Dann das “Einstelllicht” wieder ausmachen und die Kamera auslösen. Das wird aller Voraussicht jedoch nicht funktionieren, da die Kamera jetzt versuchen wird einen neuen Punkt zum Fokussieren zu finden – denn der Rauch bewegt sich ja und es ist ziemlich dunkel im Raum.</p>
<p>Die einfachste Lösung ist manuell auf die Stelle scharf zu stellen an denen ihr die Konturen des Rauches erwartet und eine sehr kleine Blende (f/16 – f/22) an der Kamera einzustellen um möglichst viel Schärfe ins Bild zu holen. Zum Schluss noch die Belichtungszeit: da ihr mit Blitzlicht arbeitet ist die minimale einstellbare Belichtungszeit durch die sogenannte “Blitzsynchronzeit” vorgegeben und liegt je nach Kamera zwischen 1/200 – 1/250sec. Schneller geht nicht! (theoretisch schon mit FP-Sync etc. aber das würde hier jetzt zu weit führen und ist auch nicht nötig).</p>
<p>Jetzt heißt es mit der Blitzleistung “rumspielen”. Wenn ihr einen Blitzbelichtungsmesser euer eigen nennt ist das einstellen der Blitzleistung kein Problem. Dreht die Leistung des Blitzes so lange hoch oder runter bis Euch Euer Belichtungsmesser die von Euch gewählte Blende (also f/16 oder f/22) anzeigt.</p>
<p>Besitzt ihr keinen Blitzbelichtungsmesser ist das aber hier auch kein Problem. Macht einfach einige Aufnahmen mit unterschiedlichen Blitzleistungen und seht wie sich das Ergebnis verändert. Alles nur eine Frage des Geschmacks. Das ist ja auch das schöne in der Fotografie: es gibt kein richtig oder falsch!!!</p>
<p>So… fertig! jetzt heißt es fotografieren und zwar viel. Glaubt mir, ihr werdet mehr als genug Ausschuss produzieren. Macht also ruhig ein paar hundert Bilder und wählt dann das beste Dutzend aus. Was dann aus der Kamera herauskommt, kann dann in etwa so aussehen:</p>
 [<a href="https://www.elementalpress.com/de/blog/2009/06/rauch-feuer-die-anleitung-zum-selbermachen/">See image gallery at www.elementalpress.com</a>] 
<p class="clear">Jetzt stellen sich u.U. noch die Fragen: warum das Ganze “ziemlich schwarz/weiß” ist und woher kommen die Farben aus den ersten gezeigten Bildern? Das kommt dann morgen in einem anderen kleinen Tutorial.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Rauch zu fotografieren ist einfacher als man vielleicht glaubt. Spielt einfach rum und probiert es. Das Wichtigste ist wohl der Blitz. In diesem Beispiel habe ich bewusst mit zwei Blitzen gearbeitet. Aber glaubt mir wenn ich sage: ein Blitz geht auch. Der zweite Blitz ist nur das “Sahnehäubchen”.</p>
<p>Ändert auch ruhig auch mal Position der Blitze und seht wie sich das Ergebnis verändert. Wichtig ist eigentlich nur, dass ihr <strong><u>vermeidet den Rauch frontal anzublitzen</u></strong>. Setzt den Blitz seitlich ein. Nur dann werdet ihr mit dem Ergebnis zufrieden sein können, da nur so die Strukturen sichtbar werden.</p>
<p>Wie gesagt: es gibt kein richtig oder falsch!</p>
<p>Ich wünsche Euch nun viel Spaß beim “rauchen” und vielleicht macht es der Eine oder Andere von Euch einfach mal nach?!</p>
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		<item>
		<title>Rauch &#038; Feuer</title>
		<link>https://www.elementalpress.com/de/blog/2009/06/rauch-feuer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 17:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[Rauch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.elementalshoots.com/2009/06/rauch-feuer/</guid>

					<description><![CDATA[Bestimmt hat der Eine oder Andere von Euch auch schon einmal diese “Rauchbilder” oder Fotos von sich entzündenden Streichhölzern gesehen und war davon fasziniert? Ich war es jedenfalls und wollte es unbedingt auch einmal versuchen. Der Einfachheit halber fangen wir heute hier einfach mal mit dem Rauch an – das Feuer kommt dann später dran. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bestimmt hat der Eine oder Andere von Euch auch schon einmal diese “Rauchbilder” oder Fotos von sich entzündenden Streichhölzern gesehen und war davon fasziniert? Ich war es jedenfalls und wollte es unbedingt auch einmal versuchen. Der Einfachheit halber fangen wir heute hier einfach mal mit dem Rauch an – das Feuer kommt dann später dran.</p>
<p>Also ran an die Materie und viele Bilder ansehen und analysieren. Was bei diesen Bildern immer sofort auffällt ist die dunkle Umgebung und die relativ harten Lichtkanten im Rauch. Zu Beginn war ich besonders über die harten Konturen ziemlich verwundert, da mir bisher Rauch immer sehr diffus und weich erschien.</p>
<p>Spätestens jedoch nach dem Beobachten des zweiten Räucherstäbchens – selbstverständlich bei geschlossenem Fenster, damit auch kein allzu starker Luftzug aufkommt und nahe an der Erstickungsgrenze – kann man sehr deutlich sehen, dass Rauch sehr wohl relativ scharfe Konturen hat bzw. haben kann.</p>
 [<a href="https://www.elementalpress.com/de/blog/2009/06/rauch-feuer/">See image gallery at www.elementalpress.com</a>] Wie die Bilder dann wirklich entstanden sind und welche Technik hier zum Einsatz kam, schreibe ich dann im Folgeartikel 🙂</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vom Foto zum Bild</title>
		<link>https://www.elementalpress.com/de/blog/2009/06/vom-foto-zum-bild/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 08:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photoshop]]></category>
		<category><![CDATA[Ausschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Belichtungskorrektur]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Crop]]></category>
		<category><![CDATA[Photomechanic]]></category>
		<category><![CDATA[RAW-Konverter]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[Unschärfen]]></category>
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					<description><![CDATA[Hinweis: Das hier gezeigte kleine “Tutorial” wurde bereits im letzten Jahr auf DESGphoto veröffentlicht. Ich bringe es hier jedoch trotzdem noch einmal, da es thematisch hier ganz gut reinpasst. Außerdem muss ich ja besonders zu Beginn den Blog auch etwas füllen… Egal wie gut man seine Kamera beherrscht – nur selten kommt es vor, dass [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Hinweis</strong>: Das hier gezeigte kleine “Tutorial” wurde bereits im letzten Jahr auf DESGphoto veröffentlicht. Ich bringe es hier jedoch trotzdem noch einmal, da es thematisch hier ganz gut reinpasst. Außerdem muss ich ja besonders zu Beginn den Blog auch etwas füllen…</em></p>
<p>Egal wie gut man seine Kamera beherrscht – nur selten kommt es vor, dass man ein Bild “out-of-the-camera” verwenden kann. Dabei spielt es kaum eine Rolle, welche Ausrüstung man etwas besitzt oder wie groß die Erfahrung ist. Die meisten Bilder müssen einfach nach bearbeitet werden, um einen guten Eindruck beim Betrachter zu hinterlassen.</p>
<p>Sicherlich hat sich der eine oder andere Besucher dieser Seite in der Saison schon einmal gefragt, wieso das Erscheinen der Bilder nach einem Wettkampf manchmal so lange dauert. Aus diesem Grund will ich in diesem Artikel einmal versuchen die elementaren Schritte, so zu sagen “die Schritte vom Foto zum Bild”, zu skizzieren.</p>
<p>Bevor man mit den Aufnahmen, z.B. bei einem Wettkampf beginnt, justiert man in der Regel seine Kamera und passt sie somit an die vor Ort gegebenen Bedingungen an. Dies beinhaltet vor allem den Weisabgleich (Farbtemperatur), die Empfindlichkeit (ISO), aber auch elementare Dinge wie Blende und Belichtungszeit. Während der Weisabgleich und die ISO-Empfindlichkeit vor allem durch das vorherrschende Licht bestimmt wird, hängen die Blende und die Belichtungszeit davon ab, wie schnell sich das Objekt der Begierde bewegt und ob man gestochen&nbsp; scharfe oder bewegungsunscharfe Bilder (Wischer oder Features) erhalten möchte. Erschwerend kommt jetzt jedoch hinzu, dass sich die Lichtbedingungen in der Halle, aber vor allem im Freien, ziemlich schnell und oft ändern können, z.B. durch Wolken oder Gegenlicht. Dabei geschieht es dann schon einmal, dass man das Nachjustieren vergisst, oder wenn man gerade viel Stress hat, einfach einen Fehler macht. Die Folge sind dann Bilder, die alles andere als optimal ausschauen, und vor einer Veröffentlichung dringend nachgearbeitet werden müssen.</p>
<p><a href="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/photomechanic.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignright wp-image-1773 size-full" src="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/photomechanic.jpg" alt="" width="300" height="181"></a>Der erste Schritt der Nachbearbeitung eines Wettkampfs ist es, eine Auswahl von gelungenen Aufnahmen zu treffen. Bei mehreren hundert bis tausend Bildern kann dies eine langwierige Angelegenheit werden – zumal wenn man bereits jetzt versucht zu “ähnliche” Aufnahmen heraus zu filtern bzw. zu löschen. Um Zeit zu sparen, bin ich dazu übergegangen dies sehr pragmatisch anzugehen.</p>
<p>Deshalb lösche ich zunächst im ersten Schritt radikal alle unscharfen Bilder. Bei Sportveranstaltungen führt das meistens schon einmal zu einer starken Minimierung der zu begutachtenden Aufnahmen. Im nächsten Schritt wähle ich dann all jene Bilder, von denen ich denke, dass sie für die Seite oder Redaktionen interessant sein könnten. Diese Aufgaben kann man optimal mit Programmen wie die Farbe! Das Bild ist jedoch noch zu dunkel, da die Belichtungszeit viel zu kurz eingestellt war. Diese muss daher im nächsten Schritt per Software korrigiert werden. Hierbei zeigt sich jetzt der besondere Vorteil des RAW-Formates. Dieses ist eigentlich kein Bildformat im herkömmlichen Sinne, wie etwa JPEG oder GIF. Vielmehr ist das RAW-Format eine Ansammlung aller möglichen Daten die der Kamerasensor während der Aufnahme aufgezeichnet hat. Spezielle RAW-Konverter sind in der Lage diese Daten auszuwerten und ein Bild zu erstellen.</p>
<p>Zusätzlich können mit diesen Programmen Parameter, wie z.B. die Belichtungszeit oder die Farbtemperatur, nachträglich und vor allem verlustfrei korrigiert werden.</p>
<p>Nachdem das Bild um zwei Blendenstufen aufgehellt und korrigiert wurde, sieht es jetzt schon fast wie eine vernünftige Aufnahme aus.</p>
<p><a href="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/2008-02-24-1397_3.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-1718 alignleft" src="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/2008-02-24-1397_3.jpg" alt="" width="166" height="250"></a>Aber es ist noch nicht fertig! Das Wichtigste an einem Foto ist das eigentliche Motiv und die damit verbundene Aussage des Bildes. Bei dieser Aufnahme war der Sportler noch viel zu weit “entfernt”. Dies hat zur Folge, dass es viel zu viele Randbereiche des Bildes gibt, die stören und vom eigentlichen Motiv ablenken. Dieses kleine Problem behebt man am Einfachsten durch die Wahl eines geeigneten Bildausschnitts. Alle störenden, und vom Motiv ablenkenden Teile werden dazu einfach entfernt.</p>
<p>Jetzt lenken weder die Eisfläche vor dem Sportler, noch der andere Sportler im rechten oberen Bildteil mehr ab. Die eigentliche Arbeit ist jetzt beendet. Was jetzt noch fehlt ist der finale Feinschliff.</p>
<p>Je nachdem mit welcher Kamera und bei welchen Lichtbedingungen man die Aufnahmen macht, kommt es bei der Verwendung von hohen ISO-Werten zu einem Bildrauschen. Je nach Verwendungszweck eines Fotos ist dies extrem störend und zerstört u.U. eine vom Motiv her gelungene Aufnahme.</p>
<p><a href="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/2008-02-24-1397_4.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-1719 alignright" src="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2017/04/2008-02-24-1397_4.jpg" alt="" width="168" height="250"></a>Um dieses Rauschen zu minimieren (entfernen lässt es sich i.d.R. leider nicht 100%ig ohne massive Einbußen in der Schärfe hinnehmen zu müssen) sollte man die Aufnahme noch durch einen entsprechenden Filter schicken. Als wirklich gute Programme haben sich hier <a href="http://www.picturecode.com" target="_blank">Noise Ninja</a>, <a href="http://www.neatimage.com" target="_blank">Neatimage</a> oder <a href="http://www.imagenomic.com" target="_blank">Noiseware</a> bewährt. Da alle drei Programme ausgezeichnete Arbeit leisten, hängt die Auswahl nicht zu letzt vom persönlichen Geschmack ab.</p>
<p>Der letzte Schritt in der Bearbeitung ist das Anpassen der Bildgröße und das abschließende Schärfen. Die Größe eines Bildes sollte immer entsprechend des geplanten Verwendungszweckes, also z.B. Druck oder Webseite, angepasst werden. Dabei ist die maximale Größe nicht immer von Vorteil.</p>
<p>Durch das finale Schärfen werden abschließend noch feine Details hervorgehoben und das Bild erhält mehr Plastizität und Lebendigkeit. Zudem lassen sich “kleine Unschärfen” aus einem Bild entfernen. Idealerweise – weil am Besten anpassbar – verwendet man zum Nachschärfen die Funktion<em> “Unscharf maskieren”</em>, die von nahezu allen guten Grafikprogrammen angeboten wird. Doch Vorsicht – viel hilft nicht immer viel! Wird ein Bild zu stark geschärft, werden die Kanten zu stark betont und das Bild wirkt unnatürlich.</p>
<h3><span style="text-decoration: underline;">Zusammenfassung:</span></h3>
<p>Durch die finale Bearbeitung der Bilder wird eine gewünschter Bildeindruck unterstützt und selbst scheinbar vollkommen unbrauchbare Bilder können manchmal noch gerettet retten. Hier ist es schon manchmal erstaunlich was heutige Software noch aus den Bilder “herausholen” kann.</p>
<p>Dennoch sollte man jedoch stets bedenken, dass die Nachbearbeitung auch jede Menge Zeit kostet. Bei Amateurfotografen ist das i.d.R. sicherlich kein Problem. Will bzw. muss man jedoch Agenturen beliefern, kann und darf man sich solche Fehler nicht leisten, denn hier ist Geschwindigkeit der Lieferung gefragt.</p>
<p>Im Endeffekt bedeutet dies nur, dass man sich durch Kenntnisse in der Fotografie und das richtige Bedienen seiner Kamera, jede Menge Arbeit und Frust sparen kann.</p>
<p><em>P.S.: das hier verwendete Beispiel stammt aus einer Serie die ich während des Weltcupfinales im Februar 2008 in Heerenveen aufgenommen habe. Um alle Möglichkeiten optimal demonstrieren zu können, habe ich das Bild nachträglich und absichtlich für dieses “Tutorial” unterbelichtet und einen falschen Weisabgleich gewählt – so viele Fehler auf einmal passieren mir dann doch nicht unbedingt… zumindest nicht auf einer so wichtigen Veranstaltung wie dem Weltcup-Finale 😉</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Go to the Start!</title>
		<link>https://www.elementalpress.com/de/blog/2009/06/go-to-the-start/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[DESGphoto]]></category>
		<category><![CDATA[Eisschnelllauf]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist vollbracht und mein erster “vollkommen privater” Blog ist online! Nach nun schon fast einigen Jahren des Überlegens und des Herumspielens, habe ich es endlich geschafft einen eigenen Blog ins Leben zu rufen und zu starten. Im Gegensatz zu meinen anderen Projekten – namentlich hauptsächlich besonders in der Anfangszeit fleißig schreiben und “Material” liefern. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist vollbracht und mein erster “vollkommen privater” Blog ist online! Nach nun schon fast einigen Jahren des Überlegens und des Herumspielens, habe ich es endlich geschafft einen eigenen Blog ins Leben zu rufen und zu starten.</p>
<p>Im Gegensatz zu meinen anderen Projekten – namentlich hauptsächlich besonders in der Anfangszeit fleißig schreiben und “Material” liefern. Die ersten geplanten Themen werden dann auch sein:</p>
<ul>
<li>Tabletop-Fotografie – das kleine Heimstudio</li>
<li>“Rauchfotografie”</li>
<li>Studioblitze – auch für den etwas kleineren Geldbeutel</li>
<li>Belichtungsmesser – wozu, wieso und warum überhaupt</li>
<li>professionelle “Beauty-Retusche” am Computer</li>
<li>Bilder verkaufen auf Microstock-Agenturen</li>
<li>…</li>
<li>und natürlich immer wieder neue Bilder</li>
<li>u.v.m.</li>
</ul>
<p>Trotzdem werden auch die Sport- und Eisschnelllauffreunde, die mich von <a href="http://www.desgphoto.com" target="_blank">DESGphoto</a> und der <a href="http://www.desg.de" target="_blank">DESG</a>-Seite her kennen hier nicht ganz vernachlässigt. Ich werde diesen Blog sicherlich auch ab und zu dazu nutzen um persönliche Meinungen zu äußern und über Ereignisse berichten, die ich so auf den genannten Seiten (aufgrund ihres offiziellen Charakters her) nie hätte schreiben können. Es ist halt ein privater und unabhängiger Blog!</p>
<p>Ich wünsche Euch nun viel Spaß beim Lesen und hoffe auf zahlreiche Besuche und Kommentare von Euch! Gerne könnt ihr mir auch jederzeit schreiben und vielleicht habt ihr ja auch Vorschläge für mich, zu Themen die hier einmal behandelt werden sollen.</p>
<p>Viele Grüße,<br />
Lars</p>
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