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	<title>Pressetermin &#8211; elementalPRESS &amp; MEDIA</title>
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	<description>Pressphotography &#38; media consulting by L. Hagen</description>
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		<title>Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Fotografieren</title>
		<link>https://www.elementalpress.com/en/blog/2010/05/eine-schritt-fuer-schritt-anleitung-zum-fotografieren/</link>
					<comments>https://www.elementalpress.com/en/blog/2010/05/eine-schritt-fuer-schritt-anleitung-zum-fotografieren/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 18:03:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Press work]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern München]]></category>
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					<description><![CDATA[Sorry, this entry is only available in German. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language. Letzte Woche habe ich einen interessanten Artikel eines britischen Kollegen gelesen, in dem er berichtet wie er “Her Majesty Queen Elizabeth” ablichtet. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en">Sorry, this entry is only available in <a href="https://www.elementalpress.com/de/blog/tag/pressetermin/" class="qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de" title="Deutsch">German</a>. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language.</p>
<p>Letzte Woche habe ich einen <a href="http://photo.tutsplus.com/tutorials/shooting/a-step-by-step-guide-to-photographing-the-queen" target="_blank">interessanten Artikel</a> eines britischen Kollegen gelesen, in dem er berichtet wie er “Her Majesty Queen Elizabeth” ablichtet.</p>
<p>Diesen Post habe ich als Inspiration angesehen und so möchte das ganze Thema heute einmal anhand des Beispiels der Fußballmeisterschaft 2010 (und in deutsch für alle die kein englisch verstehen), so zu sagen &#8211; von der “sportlichen” Seite aus &#8211; aufrollen.</p>
<p>Wie alle Jahre wieder findet am letzten Spieltag einer jeden Fußballbundesligasaison die “Krönung” des neuen Meisters statt.</p>
<p><span id="more-822"></span></p>
<p>So auch in diesem Jahr in Berlin, wo die Führenden von Bayern München ausgerechnet auf Hertha BSC (den letzten in der Tabelle) trafen. Nachdem Hertha BSC nun in die zweite Liga absteigt, dürfte das wohl für viele Jahre auch das letzte Meisterschaftsspiel in Berlin gewesen sein.</p>
<h2>Schritt 1: Aufgabe</h2>
<p>Da es im eigentlichen Spiel um nichts mehr ging – wer Meister wird und wer absteigt stand dieses Jahr schon vor der Begegnung fest, war vor Beginn schon klar, dass das eigentliche Spiel vollkommen uninteressant ist. Was zählen würde waren Emotionen, die Übergabe der Schale und die obligatorische Bierdusche für den Trainer.</p>
<p>Nach einem kurzen Briefing mit dem meinem Bildredakteur stand auch fest, dass ich versuchen sollte eine möglichst exklusive Position zu finden und nicht unbedingt die offensichtlichen Bilder zu machen. Wie sich herausstellte bei über 80 anwesenden Fotografen im Berliner Olympiastadion viel leichter gesagt als getan und um es vorweg zu nehmen – das gelang nicht wirklich. Aber dazu später mehr!</p>
<h2>Schritt 2: allgemeine Vorbereitung</h2>
<p>Es gibt immer viele Dinge die schief gehen können. Das Schlimmste was einem als Pressefotograf jedoch passieren kann, dass man die falsche Ausrüstung dabei bzw. wichtige Teile vergessen hat oder das man plötzlich ohne Strom oder Speicherplatz dasteht. Daher gilt es am Besten ein Tag vorher seine Ausrüstung zu checken und sicherzustellen, dass alle Akkus aufgeladen und die Speicherkarten auch da sind wo sie sein sollten.</p>
<p>Es ist eigentlich “peinlich”, aber es ist mir auch schon passiert, dass die Akkus beim Termin “plötzlich” leer waren oder ich vor Ort festgestellen musste, dass meine Speicherkarten nicht in der Kamera sondern noch im Büro lagen. So etwas sollte einem jedoch nur maximal einmal passieren! Daher kann ich nur dringend empfehlen, so früh wie möglich sicher zu stellen, dass wirklich alles da ist wo es auch sein sollte.</p>
<p>Zur Vermeidung von Pannen dieser Art empfiehlt es sich eine kleine Checkliste durchzugehen:</p>
<ul>
<li>sind die Kameras und Akkus funktionsbereit</li>
<li>sind alle benötigten Optiken vorhanden und gereinigt (hier sollte man entsprechend des Termins auch im Vorfeld überlegen was man brauchen wird)</li>
<li>sind die Blitze mit voll geladenen Akkus bestückt</li>
<li>sind Speicherkarten in ausreichender Zahl vorhanden</li>
<li>liegt die Akkreditierung vor und bereit (sonst steht man z.B. vor dem Stadion und kommt nicht rein)</li>
<li>funktioniert der Laptop und der CF-Cardreader</li>
<li>ganz wichtig, wenn man live und vor Ort die Bilder übermitteln muss: funktioniert die UMTS Karte und hat man auch genügend Guthaben (wenn man keinen Vertrag hat)</li>
<li>wird Regenausrüstung benötigt (bei Außenterminen)</li>
<li>habe ich vor Ort die Chance auf eine Sitzgelegenheit (wenn nicht: einen Camping- bzw. Anglerhocker einpacken)</li>
<li>brauche ich lange Optiken (wenn ja: ist das Einbeinstativ da wo es sein sollte)</li>
</ul>
<p>Auch wenn es einem vielleicht etwas kindisch vorkommen mag &#8211; wenn man eine Checkliste hat und diese abarbeitet kann man zumindest nichts mehr vergessen und man schließt 50% der Fehler aus!</p>
<h2>Schritt 3: terminbezogene Vorbereitung</h2>
<p><a href="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/iptc.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2022 size-project-thumb alignright" src="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/iptc-500x348.jpg" alt="" width="500" height="348" srcset="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/iptc-500x348.jpg 500w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/iptc-768x534.jpg 768w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/iptc-300x209.jpg 300w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/iptc-400x278.jpg 400w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/iptc.jpg 963w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a>Eines der wichtigsten Faktoren in diesem Geschäft ist das schnelle Versenden seiner Bilder an die Agentur. Vor allem wenn so viele Fotografen vor Ort sind, entscheidet oftmals die Geschwindigkeit wessen Bilder am nächsten Tag in den Zeitungen und Onlineportalen zu sehen sind. Da man bei den meisten Terminen bereits im Vorfeld weis was einen erwarten und wen man fotografieren wird, kann und sollte man hier unbedingt vorarbeiten.</p>
<p>Bilder die versendet werden, müssen in aller Regel vollständig und umfangreich beschriftet sein. Wichtig hierbei sind natürlich die berühmten “W’s” – Was, Wann, Wer und Wo. Natürlich könnte man auch vor Ort jedes einzelne Bild manuell komplett beschriften – aber das kostet Zeit! Besser ist es da schon vorher alles vorzubereiten. Wie die meisten Fotografen benutze ich hierfür Photo Mechanic von Camera Bits (auf dieses Programm werde ich auch nochmal viel detaillierter in einem der kommenden Beiträge eingehen).</p>
<p>Photo Mechanic bietet dem Fotografen die Möglichkeit über das so genannte “IPTC Stationary Pad” bestimmte Bildbeschriftungen vorzunehmen und diese den Bildern bereits während des Ingests (also dem Einlesen der Speicherkarte auf den Laptop) zu zuweisen. So kann man bereits im Vorfeld eine ganze Reihe der “W’s” mit einem Schlag beantworten.</p>
<p>Das Einzige was jetzt noch fehlt ist eigentlich das “Wer”. Da die Bilder ja noch nicht gemacht sind, muss der Fotograf jetzt nur noch den Namen hinzufügen – und schon hat man eine vollständige Bildbeschriftung. Da aber auch das Eingeben der Namen der abgebildeten Personen eine ziemlich langwierige Sache werden kann, bietet Photo Mechanic auch hier Unterstützung. Das Zauberwort heißt “Code Replacement”. Das ist im Prinzip nichts anderes als eine normale Textdatei in der Ersetzungen enthalten sind. Für das hier gewählte Beispiel mit der Fußballmeisterschaft sehen einige Einträge dann so aus:</p>
<pre>	#Bayern München
	mc	Bayern Munich’s coach Louis van Gaal
	mf	Bayern Munich’s fans
	m1	Bayern Munich’s Michael Rensing (1)
	m5	Bayern Munich’s Daniel van Buyten (5)
	m6	Bayern Munich’s Martin Demichelis (6)
	m7	Bayern Munich’s Franck Ribéry (7)
	m8	Bayern Munich’s Hamit Altintop (8)
	m10	Bayern Munich’s Arjen Robben (10)
	...</pre>
<p>Hat man jetzt seine Bilder auf den Laptop überspielt, braucht man “nur” noch im IPTC/XMP Editor den Shortcut oder das Kürzel eingeben, z.B.</p>
<pre>	#mc#</pre>
<p>und Photo Mechanic macht daraus automatch</p>
<pre>	Bayern Munich’s coach Louis van Gaal</pre>
<p>Diese Ersetzungen ersparen einem das lästige und wiederholte Eingeben der immer gleichen Namen, dienen massiv der Fehlervermeidung und beschleunigen den Workflow ungemein. Aber wie schon erwähnt wird es hierzu auch noch einmal einen gesonderten Beitrag geben.</p>
<h2>Schritt 4: Ausrüstung</h2>
<p>Bei allen Terminen ist es wichtig eine möglichst breite Auswahl unterschiedlicher Bilder zu machen. Dies bedingt natürlich auch, dass man unterschiedliche Optiken für die verschiedenen Szenen und Ausnahmesituationen mit vor Ort hat. Oftmals ändern sich diese Situationen vor Ort von einem Moment auf den Anderen, so dass man stets darauf vorbereitet sein sollte und auch sein muss. Da man jedoch nicht immer alles mit sich herumtragen kann, sollte man im Vorfeld genau überlegen, welche Ausrüstung benötigt wird.</p>
<p>Ein maßgeblicher Aspekt ist hierbei aber auch ob man beim Termin mobil sein muss oder sich an nur einer Position aufhält bzw. aufhalten darf. Am Besten man packt immer ein bisschen mehr ein und lässt die nicht benötigte Ausrüstung im Auto. Außerdem lohnt es sich immer die unterschiedlichsten Trage- und Haltesysteme (angefangen vom großen ThinkTank für nicht mobile Aufträge, über einen Rucksack bis hin zum kleinen Hüftgurt, z.B. für Demonstrationen etc.) in seinem Taschenarsenal vorrätig zu haben.</p>
<p>Aber was braucht man denn nun für eine Meisterschaft? Für diesen Termin habe ich folgendes in meinem Gepäck:</p>
<ul>
<li>Nikon D3 und Nikon D2Xs</li>
<li>24-70mm f/2.8</li>
<li>70-200mm f/2.8</li>
<li>400mm f/2.8</li>
<li>1.4x Telekonverter</li>
<li>2x Speedlight SB900</li>
<li>Laptop (MacBook Pro)</li>
<li>Manfrotto Monopod</li>
<li>Hocker</li>
<li>iCap &amp; Regenschutz</li>
<li>ThinkTank um alles zu verstauen und um noch Kleinteile (Ersatzakkus, Cardreader etc.) unterzubringen</li>
</ul>
<h2>Schritt 5: Anforderungen</h2>
<p><a href="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/beershower.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-2023 size-project-thumb alignright" src="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/beershower-500x467.jpg" alt="" width="500" height="467" srcset="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/beershower-500x467.jpg 500w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/beershower-300x280.jpg 300w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/beershower-400x373.jpg 400w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/beershower.jpg 762w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a>Jeder Auftrag ist unterschiedlich und neben dem Offensichtlichen ist es immer sehr hilfreich, wenn man eine genaue Vorstellung von dem hat was es denn zu fotografieren gilt. Arbeitet man für eine Agentur wird die Sache insofern manchmal erleichtert, als das der verantwortliche Redakteur dem Fotografen oftmals mehr oder weniger genaue Bildvorstellungen mit auf den Weg gibt. Wenn diese Vorstellung jedoch pauschal lautet: “das spezielle Bild” zu machen, wird es etwas kniffelig 🙂</p>
<p>Außerdem kommt es darauf an für wen man die Bilder macht. Eine nationale Tageszeitung hat andere Anforderungen als eine internationale Zeitung, ein Boulevardzeitung oder eine Onlineplattform. Das letztlich adressierte Publikum zu kennen ist mehr als hilfreich.</p>
 [<a href="https://www.elementalpress.com/en/blog/2010/05/eine-schritt-fuer-schritt-anleitung-zum-fotografieren/">See image gallery at www.elementalpress.com</a>] Bei einem Fußballspiel zählen vor allem die Emotionen. Wenn das eigentliche Spiel schon vollkommen ohne Bedeutung ist, sollte man sich darauf konzentrieren Emotionen der Trainer oder des Publikums einzufangen. Auch Aktionen einzelner Spieler werden immer wieder gerne genommen und auch Torszenen und der anschließende Jubel sind Dauerbrenner. Dennoch kommt das Wichtigste nach Spielende. Die Übergabe der Meisterschale, der Jubel und die Bierdusche für den Trainer.</p>
<p>Das alles sind dann jedoch Situationen die man nicht mehr planen kann. Zu schnell ändern sich die Gegebenheiten vor Ort und man muss blitzschnell reagieren um Wichtiges nicht zu verpassen. Das ist dann aber auch das Spannende beim Bildjournalismus: Situationen erkennen und mit der Kamera einzufangen (unabhängig davon was um einen herum passiert).</p>
<p>Aber egal was alles auf einem Termin passiert bzw. passieren kann. Es lohnt sich vorher im Kopf eine “Wunschliste” mit Bildern die man unbedingt machen möchte festzulegen. Ob alle Bilder dann auch zustande kommen steht auf einem ganz anderen Blatt Papier, vor allem wenn es sich wie so oft der eigenen Kontrolle entzieht. Außerdem sollte man immer versuchen sich nicht vom Herdentrieb leiten zu lassen und dorthin rennen, wo alle anderen Fotografen ihre Aufnahmen machen (klappt nicht immer :-). Mit “dem speziellen Bild” wird das sonst nie etwas…</p>
<p>Last but not least sollte man immer daran denken unterschiedliche Aufnahmen einer Szene zu machen. Dies fängt bei einer Gesamtübersicht an, geht über spezielle Gesten und Handlungen der Protagonisten, bis hin zu etwas “anderem” (was immer das dann auch sein mag).</p>
<h2>Schritt 6: Die eigentliche Veranstaltung</h2>
<p>Mit den eigenen Vorstellungen und den Anforderungen des Redakteurs geht man nun zur Veranstaltung. Spätestens hier bekommt man wieder “schmerzlich” mit, dass man nicht alleine mit der Kamera unter dem Arm ist und das sich die ursprünglichen Ideen durch Restriktionen der Bewegungsfreiheit seitens des Veranstalters nur schwerlich umsetzen lassen werden. Improvisation ist jetzt das Zauberwort und letzte Mittel. Als Fotograf kann die Bedingungen nur sehr selten beeinflussen und schon gar nicht bei einer Meisterschaft.</p>
<p>Über 80 Kollegen waren ins Berliner Olympiastadion gekommen und sicherlich hatte jeder von ihnen ähnliche Ideen im Gepäck. Aus der Vergangenheit kannte man die Bilder von Sportlern mit der Schale in der Hand und einer Kamera vor der Nase. Offensichtlich hatte auch Veranstalter diese Aufnahmen gesehen und wollte das unbedingt verhindern. Zu diesem Zweck hatte er eine Art Laufgraben in das Stadion gestellt den wir Fotografen nicht verlassen durften. Ergo: Bilder direkt von vorn waren schon einmal nicht mehr möglich…</p>
<p>Ich hatte mir vorgenommen die “Schalenübergabe” mit dem langen Tele von der Seite aus zu fotografieren. Gesagt getan! Leider hatte ich nicht damit gerechnet, dass ein Fernsehteam und diverse Ordner mir die ganze Zeit vor der Linse stehen würden und ich daher innerhalb von 5min nur eine Handvoll halbwegs gescheiter Aufnahmen hinbekommen würde. Ausgerechnet das Bild des Trainer mit der Schale war nicht dabei und somit die erste Bildidee geplatzt. Die Sache gestaltete sich ja richtig super&#8230; Wenigstens gelang es noch eine Aufnahme von Münchens Ribery (mit der Schale :-)) zu machen.</p>
 [<a href="https://www.elementalpress.com/en/blog/2010/05/eine-schritt-fuer-schritt-anleitung-zum-fotografieren/">See image gallery at www.elementalpress.com</a>] Jetzt kam die ganze Sache in Bewegung und das Glück verlies mich an diesem Tag vollends. Nach dem ersten Jubel sah es so aus, als ob die sich “ganze Truppe” in meine Richtung (die Bayern Fans standen in meinem Rücken) in Bewegung setzten würde. Da die zweite Kamera noch mit dem 70-200 bestückt war, hieß es schnell zum Fotokoffer rennen und das 400er gegen ein leichtes Weitwinkel austauschen. Als ich jedoch gerade damit fertig und wieder einsatzbereit war, rannte der Trainer in die entgegengesetzte Richtung und erhielt die besagte (und vom Bild her gewünschte) Bierdusche &#8211; nur jetzt leider in einer Entfernung vom ca. 60m und damit für mein 70-200 viel zu weit weg. Sch…!</p>
<p>Spätestens jetzt, wenn eine “Schlüsselszene” nach der nächsten platzt, wird man leicht nervös und gefrustet. In solchen Situation gilt es jedoch einen ruhigen Kopf zu bewahren und man sollte es tunlichst vermeiden, sich über “verlorene” Bild zu ärgern. Zu leicht verpasst man weitere Gelegenheiten. Also Augen zu (besser gesagt auf) und durch! Und siehe da: keine 5min später hatte ich mein Dusche und das auch noch in Serie. Nicht so schön wie die Erste – aber immerhin.</p>
<p>Wenn man seine ersten Bilder im Kasten hat, kann man durchaus auch nochmal improvisieren und rumspielen. In diesem Fall sah das so aus, dass noch einmal das 400er zum Einsatz kam um einigen Bildern noch einen etwas anderen Look zu geben. Diese “Spielereien“ sind besonders dann ein Risiko, wenn nicht 100%ig sichergestellt ist, ob überhaupt ein Bild (in diesem Fall durch die Nähe und Bewegung) zustande kommt. Auch wenn es diesmal die Rechnung aufging, sollte man immer abschätzen ob es das Risiko wert ist. Ein Auftraggeber bzw. der Redakteur haben in der Regel wenig Verständnis, wenn man am Ende mit leeren Händen da steht.</p>
<p>Alles in allem hat die “Fotoschlacht” vielleicht 15min gedauert – 15min in denen der Adrenalinspiegel und Puls am Anschlag waren.</p>
<h2>Schritt 7: Bearbeitung &amp; Übertragung</h2>
<p><a href="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/2010-05-08-0217.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignleft wp-image-2024 size-project-thumb" src="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/2010-05-08-0217-500x359.jpg" alt="" width="500" height="359" srcset="https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/2010-05-08-0217-500x359.jpg 500w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/2010-05-08-0217-300x215.jpg 300w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/2010-05-08-0217-400x287.jpg 400w, https://www.elementalpress.com/wp-content/uploads/2010/05/2010-05-08-0217.jpg 550w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a>Wie oben schon erwähnt, ist die Geschwindigkeit in der man seine Bilder versendet heute mehr als wichtig und entscheidet allzu oft über Erfolg und Misserfolg (sprich: Veröffentlichung oder eben nicht).</p>
<p>So hat hat sich im laufe der Jahre jeder Fotograf so seinen eigenen Workflow angeeignet, um möglichst effizient arbeiten zu können. Bei mir sieht das so aus, dass ich bereits in der Kamera eine Vorauswahl an Aufnahmen treffe und die entsprechenden Bilder “tagge”. Das hat den entscheidenden Vorteil, dass nur diese getaggten Bilder auf den Laptop überspielt werden müssen, was eine enorme Zeitersparnis darstellt.</p>
<p>Da die Bilder bereits während des Imports durch Photo Mechanic beschriftet werden spart dies weitere Zeit. Zudem vermeidet man hierdurch die Gefahr von Schreibfehlern (was verheerend sein kann, wenn diese denn auftreten). Jetzt braucht man nur noch die übertragenen Bilder zu sichten, allgemeine Korrekturen vorzunehmen, die Auswahl noch einmal weiter einzuschränken und zu versenden. Fertig! Im Detail sieht das bei mir dann so aus:</p>
<ul>
<li>potentiell “gute” Aufnahmen in der Kamera markieren (dies ist i.d.R. der Schreibschutz für Bilder um sie vor versehentlichem Löschen zu schützen)</li>
<li>nur schreibgeschützte (oder getaggte) Bilder in Photo Mechanic importieren</li>
<li>während des Imports findet bereits die Zuweisung der wichtigsten W’s statt (siehe Schritt 3) außerdem werden die Bilder bereits während des Imports richtig umbenannt, z.B. YYYY-MM-DD-xxxx – 2010-05-08-0001 etc.</li>
<li>Sichtung der Bilder in Photo Mechanic und Vergabe von “Qualitäts-Sternchen” (Tasten 1-5) für Bilder die zur Übermittlung in Frage kommen</li>
<li>Zuschneiden der Bilder (Taste X + Touchpad)</li>
<li>detaillierte Beschriftung der Bilder. Wer ist auf dem Foto zu sehen und was macht die Person gerade (je genauer desto besser)</li>
<li>Importieren der ausgewählten Bilder nach Lightroom</li>
<li>allgemeine Anpassungen und Korrekturen, z.B. Weisabgleich, Belichtung, Schärfung etc. (weniger ist mehr)</li>
<li>eventl. Export nach JPEG (wenn in RAW fotografiert wurde – was ab und zu einmal vorkommen kann)</li>
<li>FTP Transfer (Ctrl+U) zur Agentur</li>
<li>Warten…</li>
<li>Anruf in der Redaktion um sicher zu gehen, dass die Bilder auch angekommen sind</li>
<li>Fertig!</li>
</ul>
<h2>Fazit</h2>
<p>Inspiriert durch den <a href="http://photo.tutsplus.com/tutorials/shooting/a-step-by-step-guide-to-photographing-the-queen" target="_blank">Artikel</a> eines britischen Kollegen habe ich heute einmal versucht, den normalen Arbeitsalltag eines Bildjournalisten am Beispiel der Fußballmeisterschaft 2010, zu beschreiben. Wenn ich jetzt beide Artikel miteinander vergleiche muss ich feststellen, dass es kaum Unterschiede gibt. Weder in der Herangehensweise noch den Arbeitsabläufen. Offensichtlich ist es ziemlich egal, ob man die Queen oder wie in dem hier gezeigten Beispiel Fußball fotografiert…</p>
<p>Übrigens ist der Workflow auch der Selbe, wenn es darum geht den Bundespräsidenten oder Promis abzulichten (letzteres ist jedoch am Stressigsten)…</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wahlen 2009 oder wie London noch teurer werden kann (Teil 2)</title>
		<link>https://www.elementalpress.com/en/blog/2009/10/wahlen-2009-oder-wie-london-noch-teurer-werden-kann-teil-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 07:39:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Press work]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahlen]]></category>
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		<category><![CDATA[Guide Westerwelle]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>
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		<category><![CDATA[Pressetermin]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[Sorry, this entry is only available in German. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language. Weiter ging es am Abend bei der FDP Wahlparty. Da dies meine ersten Bundestagswahlen waren (also als Fotograf), wußte ich nicht so [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en">Sorry, this entry is only available in <a href="https://www.elementalpress.com/de/blog/tag/pressetermin/" class="qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de" title="Deutsch">German</a>. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language.</p>
<p>Weiter ging es am Abend bei der FDP Wahlparty. Da dies meine ersten Bundestagswahlen waren (also als Fotograf), wußte ich nicht so wirklich was mich erwarten würde. Zwar hatte ich einige Vorstellungen davon, man könnte auch sagen Befürchtungen, aber die Realität topt dann wie immer alle Erwartungen.</p>
<p>Los ging es um 15Uhr &#8211; also nicht die Wahlparty, sondern die Arbeit, mit der Fahrt zu den Römischen Höfen im Herzen von Berlin. Hier, in schöner angenehmer Umgebung, sollte das Ganze stattfinden. Vor Ort wurde dann auch gewuselt und viele Helferlein waren mit den Vorbereitungen beschäftigt. Eigentlich war ich schon etwas erstaunt, als mir mein Redakteur sagte ich solle gegen 15Uhr vor Ort sein, da die eigentliche Veranstaltung erst um 18Uhr mit den Hochrechnungen startete. Nun sah Live und in Farbe ich was er meinte!</p>
<p>Die Fläche vor dem späteren Rednerpult war zugeklebt und zugeparkt mit Kameras und Taschen anderen Fotografen. So manch Fotogeschäft wäre wohl froh gewesen, das alles im Geschäft liegen zu haben. Wie sich herausstellte, waren die ersten Kollegen wohl schon gegen <b><span style="text-decoration: underline;">8:00 Uhr morgens</span></b> vor Ort um sich einen guten Platz zu sichern. Aber ich hatte Glück! Auch wenn ich &#8220;nur&#8221; in der zweiten Reihe stand, so war der Kollege vor mir, relativ kurz gewachsen, so dass ich später ohne Probleme über ihn rüber fotografieren konnte.</p>
<p>Kurze Randbemerkung: richtig spaßig wird es, wenn der eine oder andere Fotograf offensichtlich verschlafen hat und kurz vor der Angst auftaucht und sich in die ohnehin sehr eng stehenden Reihen reindrängt &#8211; oder noch besser &#8211; sich eines reservierten Platzes bemächtigen möchte. Gott sei Dank wird so etwas aber kollektiv unterbunden und derjenige hat dann halt Pech gehabt. An dieser Stelle schöne Grüße an Sven (ich bekomme immer noch Geld von Deinereiner).</p>
 [<a href="https://www.elementalpress.com/en/blog/2009/10/wahlen-2009-oder-wie-london-noch-teurer-werden-kann-teil-2/">See image gallery at www.elementalpress.com</a>] 
<p class="clear">Diejenigen von Euch, die hier schon einige Artikel von mir gelesen haben, werden wissen was jetzt kam. Richtig: warten 😉 Um 18:00 Uhr, dem Zeitpunkt der ersten Hochrechnungen war der Saal gerammelt voll mit Anhängern und Gästen der Partei und natürlich mit Pressevertretern. Die Luft hatte ein liebliches Aroma nach diversen Düften von Douglas, Schweis, Essen und einigem nicht identifizierbarem, auf das ich hier nicht näher eingehen möchte&#8230; und Guido Westerwelle kam einfach nicht. Da der Saal mehr als gut gefüllt war, konnte man an Hinsetzen auch nicht mehr denken und so standen wir und warteten. Im Fernsehen konnten wir schön mitverfolgen, wie bei allen anderen Parteien die Reden gehalten wurden und die dortigen Kollegen bald Feierabend haben würden. Nur nicht bei der FDP, da sich ihr Vorsitzender etwas zierte.</p>
<p>Aber auch das längste Warten hat irgendwann einmal ein Ende und die Parteispitze tauchte auf. Unser neuer designierter Außenminister (in diesem Zusammenhang empfehle ich einmal nach &#8220;BBC Reporter und Westerwelle&#8221; zu googeln. Stichwort: &#8220;es wird deutsch gesprochen&#8221;. Peinlich und bedenklich!) hielt seine Rede und 10min später war die erste Fotorunde vorbei. Aufgabe bei solchen Terminen ist es immer wieder &#8220;Emotionen&#8221; einzufangen. Im Klartext heißt es, dass man auf Gesten und die Mimik achtet und hofft, das ein gutes Bild entsteht. Dumm dabei ist natürlich, dass 20 Kollegen das Selbe machen&#8230;</p>
<p>Danach war alles so wie immer: der Saal leerte sich etwas, so dass man endlich wieder Platz hatte um die Bilder zu sichten, sich seinem Laptop mit Photoshop zu widmen und um die Bilder anschliessend zur Agentur zu senden. Glücklicherweise hatte die FDP für ein schnelles WLAN gesorgt, so dass die Übertragung diesmal überhaupt kein Problem war. Zwei Minuten später waren die Bilder gesendet und die Ansage der Redaktion lautete: &#8220;Warten bis GW von der &#8220;Elefantenrunde&#8221; (Interviewsendung) wieder kommt&#8230;&#8221;</p>
<p>Jetzt war es also endlich an der Zeit sich den kulinarischen Genüssen hinzugeben. Hier hatte sich die Partei nicht lumpen lassen und wer schwer arbeitet muss schliesslich auch mal etwas essen. Drei Stunden später war es dann soweit &#8211; gerade als ich frische Luft schnappen wollte&#8230; Was dann passierte ist unbeschreiblich &#8211; das muss man einfach mal erlebt haben (oder aber lieber halt auch nicht). Zirka 40 Fotografen und nochmals diverse Fernsehteams auf einem Haufen. Ich kann mich bis heute nicht wirklich daran erinnern, dass ich gelaufen wäre und dennoch habe (wurde) ich mich bewegt. So ein Geschiebe ist wirklich selten und nach ca. 5min musste ich da mangels Luft auch raus&#8230;</p>
<p>Am Ende sind dann aber einige Aufnahmen entstanden und der Tag hatte gegen 23:00 Uhr sein Ende. Gott sei Dank sind ja nur alle vier Jahre Wahlen&#8230;</p>
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		<title>Wahlen 2009 oder wie London noch teurer werden kann (Teil 1)</title>
		<link>https://www.elementalpress.com/en/blog/2009/10/wahlen-2009-oder-wie-london-noch-teurer-werden-kann-teil-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 06:29:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Press work]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Köhler]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Pressetermin]]></category>
		<category><![CDATA[Stimmabgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
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<p>Die letzten Wochen ist hier auf der Seite leider nicht viel geschehen und mein Vorsatz mindestens alle 2-3 Tage einen neuen Artikel zu veröffentlichen konnte ich leider nicht einhalten. Es ist nun nicht unbedingt so, dass in dieser Zeit nichts geschehen wäre &#8211; ganz im Gegenteil &#8211; ich hatte einfach mal keine Zeit. Aber der Reihe nach!</p>
<p>Die wohl wichtigsten Veranstaltungen der letzten Wochen waren wohl unbestritten die Wahlen und etwas für mich sehr Ungewöhnliches, genannt: &#8220;Urlaub&#8221;&#8230;</p>
<p>Besagter Urlaub stand fest und es sollte von Samstag bis Dienstag auf einen Kurztrip in eine meiner absoluten Lieblingsstädte gehen &#8211; nach London. Also einen günstigen Flug und Hotel buchen und chic ist. Dachte ich zumindest! Bis mir eine Woche vorher einfiel, dass am selben Wochenende die Bundestagswahlen stattfinden und die Agentur ja eventl. auf die Idee kommen könnte mich da auch einsetzen zu wollen. Konkret hieß das als erstes den Flug umzubuchen und die ganze Reise neu zu planen. Aus einem günstigen Flug wurde &#8211; dank der Umbuchungsgebühren &#8211; gleich einmal ein richtig teures Vergnügen. Naja &#8211; Schuld eigene: mitdenken kann wirklich helfen&#8230; Aber das nur zur Vorgeschichte und nun zur eigentlichen Wahl 2009.</p>
<p>Zwei Termine standen auf meinem Terminkalender: am frühen morgen unseren Bundespräsidenten nebst Gattin bei der Stimmabgabe abzulichten und am Abend die FDP Wahlparty. Es hätte mich wirklich auch schlimmer treffen können 🙂</p>
<p>Also bin ich am Morgen nach Zehlendorf gefahren und bin mit einigen Kollegen wieder meiner Lieblingsbeschäftigung nachgegangen: dem Warten. Herr Köhler tauchte dann aber pünktlich auf und war, wie sonst auch, guter Dinge und Laune, nahm sich auch etwas Zeit für uns Journalisten und so waren die Bilder schnell und unkompliziert im Kasten. Sind halt aber auch irgendwie Standardbilder. Aber hierbei kam es auch weniger auf Originalität oder Schönheit an, sondern einzig und allein auf das Festhalten des Zeitgeschehens.</p>
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<p class="clear">Spannend war eigentlich nur die Übertragung der Daten in die Redaktion. Für alle die sich in Berlin nicht so gut auskennen: Zehlendorf ist ein mehr oder weniger &#8220;ländlicher&#8221; Stadtteil im Süden der Hauptstadt mit viel Grün und entsprechend teuren Wohnanlagen. Offensichtlich scheint dort aber niemand auf die Drahtlosübertragung via UMTS angewiesen zu sein. Das wäre zumindest ein plausibler Grund, weshalb der Netzempfang dort &#8211; sagen wir mal vorsichtig &#8211; &#8220;eingeschränkt&#8221; gewesen war und die Daten nur so durch die Leitung (nee, eigentlich ja die Luft) kleckerten. Da kommt Freude auf, wenn man seine Bilder nicht los wird. Also rein ins Auto und unter (Nicht)Beachtung diverser Verkehrsregeln in Richtung fahren, rein in die nächste Bushaltestelle und Übertragung neu starten. Frei nach dem Motto: neue Funkzelle neues Glück! Jippi, denn 2km weiter war alles schön, die Bilder draußen und der erste Termin des Tages erledigt.</p>
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		<title>Netanyahu &#8211; das Highlight der letzten Wochen</title>
		<link>https://www.elementalpress.com/en/blog/2009/09/netanyahu-das-highlight-der-letzten-wochen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 09:57:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Press work]]></category>
		<category><![CDATA[Benjamin Netanyahu]]></category>
		<category><![CDATA[Frank-Walter Seinmeier]]></category>
		<category><![CDATA[Ministerpräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Pool]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Pressetermin]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsstufe 1]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsbesuch]]></category>
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					<description><![CDATA[Sorry, this entry is only available in German. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language. Letzte Woche stattete Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu Deutschland einen kleinen Besuch ab. Dieser Umstand an sich, wäre hier jetzt sicherlich keinen Beitrag [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en">Sorry, this entry is only available in <a href="https://www.elementalpress.com/de/blog/tag/pressetermin/" class="qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de" title="Deutsch">German</a>. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language.</p>
<p>Letzte Woche stattete Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu Deutschland einen kleinen Besuch ab. Dieser Umstand an sich, wäre hier jetzt sicherlich keinen Beitrag wert und ist eigentlich nur für die Tagespresse wirklich interessant. Auch der Bildtermin war nicht wirklich anders als alle anderen und kein Highlight. Das <b>Highlight</b> waren die Begleitumstände dieses Termins und das Ganze drum herum: mein erster <i><b>Sicherheitsstufe 1</b> <span style="font-style: normal;">Termin</span></i>! Aber der Reihe nach&#8230;</p>
<p>Die Anfrage der Bildagentur kam am Anfang der Woche &#8211; super! Also einen Tag vorher zum Bundespresseamt (BPA) um den Sonderausweis abzuholen &#8211; kein Problem. Auch den Treffpunkt am nächsten morgen um 8:20 Uhr vor dem BPA zum Sicherheitscheck erreichte ich pünktlich und alles war im grünen Bereich. Zwei weitere Fotografen und ein Kameramann der ARD &#8211; mehr durften nicht&#8230;</p>
<p>Aber jetzt ging es los: zunächst der besagt Sicherheitscheck beim BPA &#8211; sprich Kamera und Taschen durchleuchten und danach &#8220;beweisen&#8221;, dass die Kamera aus wirklich Bilder machen, bzw. der Laptop auch ein Bild zeigt &#8211; dann unter Aufsicht unterirdisch zum Shuttlebus, wo die Ausweise abermals von den Herren im Anzug und mit Knopf im Ohr kontrolliert wurden.</p>
<p>Nun wurde es spannend: in dem Bus mit abgetönten Scheiben und einer Polizeistreife voraus ging es ins Berliner Hotel Interconti. Allein der Weg dahin war gepflastert mit Polizei und gepanzerten Fahrzeugen. Das Hotel selbst war weiträumig abgeschirmt und alle ankommenden Fahrzeuge (wir nicht) wurden mehr oder weniger auseinander genommen und mit Spiegeln die Fahrzeugunterböden nach &#8220;verbotenen&#8221; Dingen abgesucht. Vor dem Hotel wimmelte es nur so vor den &#8220;Men in Black&#8221;. Interessanterweise lief aber trotz des Staatsbesuches der &#8220;normale&#8221; Hotelbetrieb weiter und in der Lobby hielten sich eine Reihe von Hotelgästen auf. Für diese muss das Ganze auch mehr als interessant gewesen sein&#8230;</p>
<p>Dann die nächste Sicherheitsschleuse, die wir jedoch &#8211; dank unserer Begleitung (man erinnere sich: Männer in dunklen Anzüge und dem Knopf im Ohr) &#8211; einfach passieren durften. Ab in den Fahrstuhl und in die 5. Etage. Eigentlich war mir hier schon klar, dass es noch einen weiteren Sicherheitscheck geben würde, aber dass der Mossad (oder wer immer das auch war), gleich ein komplettes Schleusensystem inkl. Sprengstoffdetektoren hier aufbauen täte &#8211; damit hatte ich dann doch nicht wirklich gerechnet.</p>
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<p class="clear">Ich kann nur sagen &#8211; der Check war mehr als gründlich! Die Hände wurden mit einem Wattebausch abgewischt um selbigen danach auf Sprengstoffe zu untersuchen. Die Kameras (die Tasche hatte ich wohlwissend schon im Bus gelassen) wurden aus drei verschiedenen Perspektiven durchleuchtet und mussten abermals beweisen, dass sie auch Bilder machten. Ich möchte auch einmal behaupten, dass die unsere Ausrüstung auch etwas stärker bestrahlt haben, als auf deutschen Flughäfen. Somit witzelten wir die ganze Zeit dann auch entsprechend rum, dass wir froh sein können nicht mehr mit Film arbeiten zu müssen. Der wäre bestimmt danach belichtet gewesen 🙂</p>
<p>Jetzt hieß es wieder warten &#8211; meine Lieblingsbeschäftigung&#8230; Nach einer Stunde &#8211; in der wir alle ziemlich gespannt das Gewusel auf dem Flur beobachten konnten ging es dann zwei Stockwerke höher, wo wir in eine normale Suite geführt wurden. Kuschelig und eng! Irgendwann kamen dann jedenfalls die Protagonisten des Tages und es ging ans Bilder machen. Auch hier Standard: Blitz an die Deck, Blende f/5.6 und versuchen möglichst viele verschiedene Aufnahmen in kurzer Zeit hinzubekommen.</p>
<p>Fazit des Tages: es war spannend, besonders, da es nun auch einmal mein erster &#8220;Sicherheitsstufe 1&#8221; Auftrag war. Von den Sicherheitsvorkehrungen die die Israelis treffen, durfte ich mich ja bereits 2000 schon einmal live und in Farbe in Israel (zur Zeit der 2. Intifada) überzeugen. Interessant war hier jedoch zu sehen, dass die deutschen Sicherheitskräfte defacto nichts zu sagen hatten und man irgendwie die ganze Zeit das Gefühl seinem Gegenüber (Sicherheitspersonal) suspekt zu sein.</p>
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		<title>Steinmeier im Doppelpack</title>
		<link>https://www.elementalpress.com/en/blog/2009/08/steinmeier-im-doppelpack/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lars Hagen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 09:09:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Press work]]></category>
		<category><![CDATA[Frank-Walter Seinmeier]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturforum]]></category>
		<category><![CDATA[Pool]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Pressetermin]]></category>
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					<description><![CDATA[Sorry, this entry is only available in German. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language. Nachdem ich in den letzten zwei Wochen irgendwie nicht dazu gekommen bin, hier mal wieder etwas zu schreiben, will ich dies dann [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en">Sorry, this entry is only available in <a href="https://www.elementalpress.com/de/blog/tag/pressetermin/" class="qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de" title="Deutsch">German</a>. For the sake of viewer convenience, the content is shown below in the alternative language. You may click the link to switch the active language.</p>
<p>Nachdem ich in den letzten zwei Wochen irgendwie nicht dazu gekommen bin, hier mal wieder etwas zu schreiben, will ich dies dann heute, hier und jetzt doch gleich einmal nachholen und die vergangenen Tage Revue passieren lassen.</p>
<p>Man merkte in der letzten Zeit ziemlich deutlich das die Bundestagswahlen einmal wieder vor der Tür stehen, denn schliesslich &#8220;durfte&#8221; ich unseren (noch) amtierenden Außenminister gleich drei mal in kürzester Zeit ablichten. Angefangen am 22. August beim Tag der offenen Tür im auswärtigen Amt, wo er sich mit Künstlern wie Amelie Fried (Autorin), Leander Haußmann (Regisseur) und Peter Maffay (Sänger) traf, danach gleich noch einmal beim Kulturforum Ostdeutschland und zu guter Letzt am Donnerstag mit Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu (dazu jedoch später mehr).</p>
<p>Das Treffen mit den &#8220;Künstlern&#8221; war schon irgendwie komisch. Die ganze Zeit beschlich mich irgendwie das Gefühl, als ob die diese illustere Runde nicht wirklich etwas mit einander anzufangen wusste. Wahrscheinlich ist der Hintergrund dieser Leute dann doch zu unterschiedlich. Umso skurriler wirkte die ganze Szenerie.</p>
<p>Vielleicht lag es auch daran, dass Herr Steinmeier doch ein sehr rationaler Mensch zu sein scheint, der besonders mit den Lebensansichten eines Leander Haußmanns nicht besonders gut klar zu kommen schien. Peter Maffay war sowie so der ruhige Pol in der Runde und ich konnte mich beim besten Willen des Eindrucks nicht erwehren, dass er sich wünschte wo anders zu sein. Einzig Amelie Fried und unser Außenminister schienen einen &#8220;Draht&#8221; zu einander gefunden zu haben.</p>
<p>Da die ganze Veranstaltung als Pooltermin klassifiziert war, war das Arbeiten Gott sei Dank sehr entspannt. Drei Fotografen und zwei Fernsehteams &#8211; da kann man relaxed seine Bilder machen und tritt sich nicht ständig auf den Füßen herum. So müsste es immer sein 🙂 Leider hatte man aber auch nur sehr begrenzt Platz, so dass Bilder von unterschiedlichen Positionen so gut wie nicht möglich waren. Also Blitz an die Decke richten, Blende f/5.6 und los ging&#8217;s&#8230;</p>
 [<a href="https://www.elementalpress.com/en/blog/2009/08/steinmeier-im-doppelpack/">See image gallery at www.elementalpress.com</a>] 
<p class="clear">Jedenfalls waren die Bilder aus seinem Büro ziemlich schnell im Kasten und nachdem noch einige Aufnahmen bei der anschliessenden Podiumsdiskussion gemacht wurden, ging es zurück zum Auto um die Bilder gleich zu bearbeiten und in die Redaktion zu schicken &#8211; schliesslich war der nächste Termin wenige Stunden später in Potsdam schon angesetzt.</p>
<p>Gemeinsam mit einem Agenturkollegen ging es dann auch direkt weiter zum Kulturforum Ostdeutschland in das Hans-Braun Theater wo sich (abermals) Frank-Walter Steinmeier mit Matthias Platzeck und Wolfgang Tiefensee traf, sowie der lokalen Prominenz traf. Wieder ein paar Politiker beim Reden ablichten.</p>
<p>Bemerkenswert bzw. erwähnenswert an diesem Termin war eigentlich nur die Location. Das Theater liegt direkt am Tiefen See und bietet somit von der Terrasse aus einen wunderbaren Ausblick. Da an diesem Tag auch noch die Sonne schien und die Temperaturen angenehm waren &#8211; das Leben kann schön sein&#8230;</p>
<p>Fazit bzw. Erkenntnis des Tages: jede Menge Politiker bei mehr oder weniger wichtigen Veranstaltungen abgelichtet, ohne wirklich ein &#8220;Bild&#8221; zu bekommen. Beim wichtigen &#8211; weil witzigen &#8211; Termin war ich leider nicht dabei, denn Frank-Walter Steinmeier traf auf dem Weg vom auswärtigen Amt zum Theater in Babelsberg auch noch den Sandmann. Das wäre ein Bild gewesen&#8230;</p>
<p>Weitere Erkenntnis: den Außenminister zu fotografieren ist nicht leicht, da er fast immer nach unten blickt und es somit verdammt schwer ist ein Foto zu machen, auf dem er in die Kamera oder zumindest wirklich gerade aus blickt.</p>
<p><span id="more-698"></span></p>
<p><span style="font-family: Monaco;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-size: medium;">&nbsp;</span></span></span></p>
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